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1. Mai: Festnahmen in Berlin

Die traditionell als gewalttätig bekannte „Revolutionäre 1. Mai-Demonstration“ in Berlin ist trotz zahlreicher Festnahmen vergleichsweise friedlich verlaufen.

Die Berliner Polizei zog in einer Erklärung am frühen Dienstagmorgen eine insgesamt positive Bilanz, derzufolge die Gewalttätigkeiten in diesem Jahr erneut zurückgingen. Die Demonstrationen seien „weitgehend störungsfrei“ verlaufen. Nur in Kreuzberg kam es zu Ausschreitungen. Demonstranten warfen den Angaben zufolge mit Steinen und Flaschen auf Polizeibeamte, Müllcontainer wurden in Brand gesetzt. Vorläufigen Angaben zufolge wurden 50 Menschen festgenommen; 40 Polizeibeamte seien verletzt worden. Am späten Abend habe sich die Lage wieder beruhigt.

Mehr als 11.000 Menschen besuchten nach Polizeiangaben die Festmeile des „Myfestes“, die vom Bezirksamt Kreuzberg und verschiedenen Interessengruppen initiiert wurde. Die Demonstrationen seien weitgehend störungsfrei verlaufen. Am Abend hätten sich innerhalb des Festes drei Aufzüge formiert, Demonstranten warfen am Heinrichplatz mit Steinen und Flaschen und begingen Sachbeschädigungen. Kurz darauf seien in der Oranienstraße vier Müllcontainer in Brand gesetzt worden. Unbekannte warfen zudem in Kreuzberg Gegenstände auf U-Bahnwagen, der Verkehr der Linie Eins war für etwa 45 Minuten unterbrochen. Durch „das konsequente Einschreiten“ der Polizei habe sich die Lage am späten Abend wieder beruhigt.

Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes. Durch das „Konzept der ausgestreckten Hand“ hätten Polizei und Initiatoren des Maifestes dafür gesorgt, dass in Kreuzberg bis in die Nacht hinein friedlich gefeiert werden konnte. Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 5.500 Beamten in der Hauptstadt im Einsatz gewesen.

Die ebenfalls häufig gewalttätigen Walpurgisnachtfeiern waren in der Nacht zu Montag auch ohne größere Krawalle verlaufen. Lediglich im Stadtteil Friedrichshain kam es vereinzelt zu Rangeleien und Flaschenwürfen.

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