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1.200 Zug-Sitzplätze mehr zum Schulstart inVorarlberg

„Wir fangen die Engpässe in den Spitzenzeiten ab und sorgen mit zusätzlichem Platz für Entlastung“, stellt Landesrat Rauch klar.
„Wir fangen die Engpässe in den Spitzenzeiten ab und sorgen mit zusätzlichem Platz für Entlastung“, stellt Landesrat Rauch klar. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Mobilitätslandesrat Johannes Rauch kündigt für kommende Woche Kapazitätserhöhung im Schienenverkehr an: "Zusätzlicher Platz sorgt für Entlastung zu Spitzenzeiten".
Rauch zum "Wälderexpress"

ÖBB, Verkehrsverbund Vorarlberg (VVV) und das Land haben bereits im Sommer für den Schulbeginn vorgesorgt. „Mit Schulstart stehen täglich an Werktagen über 1.200 Sitzplätze mehr in Vorarlbergs Zügen zur Verfügung“, informiert Mobilitätslandesrat Johannes Rauch. Dafür wird ab Montag, 14. September 2020, werktäglich die Kapazität von jeweils 32 Zügen aufgestockt. „Wir fangen die Engpässe in den Spitzenzeiten ab und sorgen mit zusätzlichem Platz für Entlastung“, stellt Landesrat Rauch klar.

Die Angebotsausweitung mit einem erhöhten Sitzplatzangebot in den S-Bahn- sowie in den Regionalexpress(REX)-Zügen soll sicherstellen, dass eine komfortable und stressfreie Benützung der Bahn auch zur Hauptverkehrszeit möglich ist, betont der Mobilitätsreferent: „Wer Bus und Bahn fährt, soll das nicht in einer Sardinendose tun“.

„Der Schulstart bedeutet, dass wieder deutlich mehr Menschen mit der Bahn unterwegs sein werden. Gerade in der Hauptverkehrszeit sind die Züge sehr stark ausgelastet. Um darauf vorbereitet zu sein und den Fahrgästen den gewohnten Komfort zu bieten, bringen die ÖBB zum Schulbeginn zusätzliche Garnituren zum Einsatz“, so ÖBB-Regionalmanager Marcus Ender.

Busverkehr ebenfalls gewappnet

Bestens vorbereitet auf den Schulanfang sind auch die Vorarlberger Linienbusse: Das Fahrplanangebot wird mit Montag, 14. September 2020, wieder auf den vollen Schulfahrplan hochgefahren, womit auch sämtliche Schulbusse wieder zur Verfügung stehen. Zusätzlichen Platz bieten in der Region Unterland die neu angeschafften überlangen „CapaCity“-Busse, welche pro Fahrt bis zu 181 Personen transportieren können. „Alles was Räder hat wird ab Montag rollen, um unseren Fahrgästen möglichst viel Platz zu bieten“, bringt es Verkehrsverbund-Geschäftsführer Christian Hillbrand auf den Punkt.

In den kommenden Wochen werden die Planungsverantwortlichen die Fahrgastzahlen auf den einzelnen Linien genau beobachten, um Kapazitätsengpässe rasch zu erkennen und darauf reagieren zu können.

Sicher durch die Pandemie

„Damit sich unsere Kundinnen und Kunden im Öffentlichen Verkehr weiterhin wohl und sicher fühlen, ist letztlich auch ein rücksichtsvolles Verhalten aller Fahrgäste gefragt. Wir bitten daher um Rücksichtnahme und Einhaltung der Corona-Regeln“, ersucht Christian Hillbrand. Für Fahrgäste ist es wichtig, nicht auf die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasenschutzes zu vergessen und nach Möglichkeit den Abstand von einem Meter zu anderen Fahrgästen einzuhalten. Gerade beim Ein- und Aussteigen oder in Verkehrsspitzenzeiten kann dieser Abstand aber auch unterschritten werden. Tipp: Wer die Maske tatsächlich einmal vergessen hat: In den größeren Bahnhöfen wurden nun seitens der ÖBB die Verpflegungsautomaten auch mit Masken ausgestattet.    Die Oberflächen der Fahrzeuge werden nach wie vor regelmäßig desinfiziert, sodass einer sicheren Nutzung von Bus und Bahn nichts im Wege steht. „Für viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger ist der Umstieg auf die Öffis wieder zur Selbstverständlichkeit geworden“, freut sich Hillbrand.

(VLK)

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