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„Wir wollen politisch gebildet werden“

Im Plenarsaal des Landtags tagte das SchülerInnenparlament.
Im Plenarsaal des Landtags tagte das SchülerInnenparlament. ©H. Pfarrmaier
Bregenz. (hapf) Zentralmatura, Politische Bildung, Ethikunterricht und die Demokratisierung der Landesschülervertreterwahlen waren einige der Themen, die heute im SchülerInnenparlament behandelt wurden.
SchuelerInnenparlament April 2012

Rund 50 SchülervertreterInnen setzten sich bei ihrer Sitzung im Plenarsaal des Landtags unter Vorsitz von Claudia Satler und Leander Fritsche engagiert mit den Anträgen auseinander.

Landtagspräsidentin Bernadette Mennel war erfreut über den Antrag der SchülervertrerInnen, die dezidiert für alle Schülerinnen und Schüler ab der 9.Schulstufe die Einführung des Schulfaches „Politische Bildung und Recht“ forderten. „Das zeigt das Interesse der Jugend am politischen Geschehen und ihren Willen, an der Teilhabe unserer demokratischen Einrichtungen“, so Mennel. Das SchülerInnenparlament selber liefere ein positives Beispiel für den engagierten Einsatz der Jugend.

Im Schuljahr 2013/14 sollen die ersten AHS-Maturanten die standardisierte, kompetenzorientierte Zentralmatura absolvieren. An diesem Termin will das Unterrichtsministerium nach wie vor festhalten. Vorarlberg sei was die Einführung betreffe, gut unterwegs, informierte Schullandesrat Siegi Stemer. „Wir sind derzeit seitens des Landes und Landesschulrates sowie gemeinsam mit der LandesschülerInnenvertretung dabei, die bei der Zentralmatura noch offenen Fragen abzuklären und die Mängelliste abzuarbeiten.“

Mit hohem Engagement vertraten die Schülerinnen und Schüler ihre Anliegen. So regte etwa Dara Jochum vom PG Riedenburg unter dem Motto „wir wollen politisch gebildet werden“ an, das Fach „Politische Bildung und Recht“ für alle SchülerInnen ab der 9. Schulstufe einzuführen. Erst mit dem nötigen Grundwissen könne das österreichische System verstanden und damit auch demokratisch gelebt werden. Sandro Tirler von der HAK/Has Lustenau sprach sich für eine Abstimmung unter allen betroffenen SchülerInnen über die Einführung der Zentralmatura aus. Für ein generelles Angebot des Ethikunterrichts an allen Schulen setzte sich Larissa Nenning vom BORG Egg ein und Alexander Hoor von der HTL Dornbirn machte sich für eine stärkere Demokratisierung der Landes- und BundesschülerInnenvertretung durch die Einführung der Direktwahl stark.

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