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„Wir stehen vor neuen Herausforderungen“

Der PGR St. Martin stellt sich mit einer kompletten Neubesetzung der Ehrenamtlichen vor.
Der PGR St. Martin stellt sich mit einer kompletten Neubesetzung der Ehrenamtlichen vor. ©Pfarre/edithhaemmerle
In kompletter Neubesetzung der Ehrenamtlichen stellt sich der PGR St. Martin vor. Dornbirn. In der Stadtpfarrei St. Martin kam der Pfarrgemeinderat am 15. Mai zusammen, um intern die Weichen nach den PGR-Wahlen neu zu stellen.
PGR St. Martin

In einer kompletten Neubesetzung stellen sich elf Mitglieder für das Ehrenamt des PGR für die nächste, fünfjährige Amtsperiode zur Verfügung. Zum neuen geschäftsführenden Vorsitzenden wurde Karl Peböck gewählt.

Priestermangel

„Der Gesprächsprozess über die Seelsorge in unserer Diözese wurde ausgelöst durch den Priestermangel“, erklärt Pfarrer Josef Schwab die Situation, in der sich die Kirche derzeit befindet. Inzwischen habe sich der Blick geweitet auf die Sendung und Aufgaben der Kirche in unserer Zeit und über die Pfarrgrenze hinaus, ergänzt der Pfarrherr von St. Martin. Innerhalb des Projekts „Kirche in Dornbirn“ stehen drei Wege offen. Diese gilt es für alle Pfarreien zu bedenken. Dazu wird Anfang Oktober eine Zukunftskonferenz stattfinden, zu der alle Dornbirner Pfarreien und auch Personen aus dem öffentlichen Leben eingeladen sind.

 Neuer Vorsitzender

Bei der PGR-Sitzung nahm Karl Peböck das Votum an und stellt sich nun für die nächsten fünf Jahre in den Dienst der Pfarrei. Der neue Vorsitzende stammt aus Oberösterreich. Mit seiner Familie lebt er seit 20 Jahren in Dornbirn. Er fühlt sich hier beheimatet, wie er selbst sagt. Sein erlernter Beruf ist Religionslehrer. An verschiedenen Schulen unterrichtet er dieses Fach. Sein Interesse an neuen Medien und neuer Pädagogik führte ihn aber noch einmal zurück auf die Schulbank. Nach seinem Studium InterMedia, das er an der FH Dornbirn absolvierte, arbeitet er  inzwischen beruflich auch in diesem Metier.

 Neue Aufgaben

In seiner Freizeit wendet sich Peböck nun neuen Aufgaben zu. Viele Jahre war er ehrenamtlich im Vorstand des Kath. Bildungswerkes der Diözese tätig. Diese Funktion wird er im Juni dieses Jahres beenden und engagiert sich nun als PGR-Vorsitzender vermehrt für die Pfarrgemeinde. Den neuen Vorsitzenden beschäftigt vor allem die Frage, wie die Kirche in der heutigen Zeit und ihrer gesellschaftlichen Veränderung ihren Auftrag erfüllen kann: „Wie kann die Pfarre, als Kirche vor Ort, den Menschen die Botschaft des Christentums erfahrbar machen? Das gilt es gemeinsam zu überlegen und umzusetzen.“

Der Herausforderung, wie sich Dornbirn pastoral neu gestaltet, wird sich das Gremium im Team stellen. Alle Mitglieder des PGR bringen ihre individuellen Talente und Ideen ein, um gemeinsam mit den Hauptamtlichen und der Pfarrgemeinde eine lebendige Pfarre im Zentrum der Stadt zu gestalten.

 Zur Person:

Karl Peböck, MA, Dipl.-Päd.

Wohnort: Dornbirn

Beruf: Lehrer, Mediengestalter

Hobbys: Sport, Musik (war viele Jahre Leiter des Chores „Cantate“)

Lebensmotto: „Tun, was zu tun ist“

 

PGR St. Martin 

Hauptamtliche:

Pfarrer Josef Schwab, Pfarrer Otto Feurstein, Pastoralassistentin Nora Bösch, Jugendleiter Fabian Jochum, Zivildiener Jakob Peböck

 Ehrenamtliche:

Karl Peböck, geschf. Vorsitzender
Veronika Spiegel, Ruth Ritsch, Sandra Dopfer-Heim, Agnes Pichler,
Andreas Lässer, Johannes Schobel, Karl Peböck, Markus Nussbaumer, Eduard Türtscher, Hugo Zehrer

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