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„Weil Worte wirken“ - Kinderbuchautorin Angelika Diem

Angelika Diem
Angelika Diem ©Stefan Peter

Angelika Diem unterrichtet Englisch und Biologie an der Mittelschule in Bludenz. Schon ihr Vater war Lehrer und auch sie zog es in diesen Beruf. In der siebten Klasse Gymnasium begann sie Kurzgeschichten und Gedichte über Phantastisches und Märchenhaftes für sich selbst zu schreiben. Den Impuls, ihre Werke zu veröffentlichen, erhielt sie durch eine erfolgreiche Teilnahme an einem Schreibwettbewerb 1993, bei dem es um das Österreichische Nachwuchsstipendium für Kinder- und Jugendliteratur ging. Das eingereichte Kinderbuch „Eusebius und Pontifex“ wurde im Jahr 1996 veröffentlicht. Mit dem Geld aus dem Stipendium leistete sich Angelika Diem ihren ersten Computer und löste damit die uralte Schreibmaschine ab, auf der sie bisher gearbeitet hatte. Ein technischer Quantensprung. Auch der durch das Stipendium gewonnene Kontakt zum Verlag begründete einen Meilenstein in ihrer Karriere als Kinderbuchautorin.

Dies war der Startschuss für die Entstehung zahlreicher Kinderbücher. „Damals war ich noch viel biegsamer als heute“, erzählt sie über ihre Arbeit mit Verlagen und Lektoren, „Heute bin ich froh, dass ich meine Geschichten nach eigenen Vorstellungen realisieren kann“. Lektoren für Kinderbücher wären meist Frauen, erklärt Diem, und es gäbe in diesem Berufsfeld starke Personalwechsel. „Manchmal bekommt man nach dem Lektorat ein Manuskript zurück, das vor lauter Rotstift aussieht, als hätte ein Vampir darauf gefrühstückt“, sagt sie. Auf die Frage, die wahrscheinlich jedem Autor einmal gestellt wird, woher sie denn ihre Ideen nähme, antwortet sie: „Ausgangspunkt für meine Kinderbücher sind eigentlich immer die Charaktere, wie Ritter, Elfen oder Ähnliches. Die Geschichte selbst entsteht dann daraus“.

Zwischen 2002 und 2007 war Angelika Diem freie Redakteurin der Zeitschrift „MangsZene“, die sich mit Trickfilmen und Comics aus Japan beschäftigte, was noch heute eines ihrer Hobbys ist. Auch in mehreren Anthologien und Geschichtensammlungen veröffentlichte sie in den vergangenen zehn Jahren zahlreiche Beiträge. Unter dem Pseudonym Susanne Nort erschien im Jahr 2010 die Fantasynovelle „Zwischen den Toren“ aus ihrer Feder.

Angelika Diems aktuelles Werk trägt den Titel „Wir vom Jahrgang 1968. Kindheit und Jugend in Österreich“, eine Auftragsarbeit. „In den drei bis vier Monaten, in denen ich an diesem Buch arbeitete, habe ich sehr viel über die Geschichte gelernt.“ Als nächstes möchte sie ihr erstes Kinderbuch in einer neuen, gekürzten Fassung herausbringen. Ihr Traum ist es, eine Fantasygeschichte für Mädchen ab zwölf Jahren zu veröffentlichen. All zu weit ist dieser Traum nicht mehr entfernt, denn die Rohfassung der Geschichte ist bereits fertig.

Weitere Informationen über Angelika Diem finden Sie im Internet unter www.angelikadiem.at.

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