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„Unter der Riedenburg“ bleibt unverbaut

Vor rund zwei Jahrzehnten war „Unter der Riedenburg“ eine große Wohnanlage der Vogewosi mit 76 Einheiten geplant.
Vor rund zwei Jahrzehnten war „Unter der Riedenburg“ eine große Wohnanlage der Vogewosi mit 76 Einheiten geplant.
Ankündigungstafel auf dem Areal an der südlichen Bregenzer Stadteinfahrt gilt für Haldenweg.

Bregenz.  Seit Kurzem steht auf dem Gelände „Unter der Riedenburg“ wieder eine Ankündigungstafel. Schertler-Alge plant eine kleine Wohnanlage. Doch auf den zweiten Blick wird klar, dass es sich dabei nicht um die schon mehrfach angekündigte Verbauung des Areals an der L 190 handelt, sondern um ein Projekt am Haldenweg.

Rund 20 Jahre Planung

Begonnen haben die Planungen für eine umfassende Verbauung schon vor etwa 20 Jahren. Jahrelang kündigte eine Bautafel ein Projekt mit 76 Wohnungen und 99 Tiefgaragenplätzen an. Die Vogewosi plante dieses Vorhaben, aber die morsch gewordene Ankündigungstafel wurde symbolisch vom Sturm Lothar vor mehr als zehn Jahren „umgeworfen“. Rund zwei Jahre herrschte dann Funkstille und dann sorgte ein neues Projekt für Aufregung: Lidl plante eine Filiale, doch der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart legte dafür die Latte hoch – zu hoch offensichtlich, denn der Bauwerber wollte die Vorgaben nicht erfüllen. Statt eines Supermarktes mit dazugehörigem großem Parkplatz schwebte Linhart ein mehrstöckiges Gebäude mit Mehrfachnutzung vor. Auch die Parkplatzsituation sollte im Hinblick auf eine Tiefgarage überdacht werden. Lidl ließ das Projekt fallen. Seither hat sich wenig Konkretes getan, der Standpunkt der Stadt ist unverändert: Was immer an dieser sensiblen Stelle der Stadt geplant wird, der Bauwerber wird sich auch Gedanken über Verkehrslösungen machen müssen, denn an der stark frequentierten Stadteinfahrt aus Richtung Lauterach herrscht schon jetzt immer wieder Staugefahr.

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