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„Tenne“-Revival mit Kultband „Pandora-men“

Die „Pandora-men“ in Originalbesetzung: Franz Kohler, Manfred Abel, Klaus Abel und Marc Bell.
Die „Pandora-men“ in Originalbesetzung: Franz Kohler, Manfred Abel, Klaus Abel und Marc Bell. ©Annemarie Kaufmann
Wälder Klassiker wiederbelebt, Erinnerungen an alte Zeiten kehrten zurück.

Au. „Tanzen wie früher“ lautete das Motto am vergangenen Samstag in der Uralp in Au. Und was keiner für möglich gehalten hätte, wurde Wirklichkeit. Das Tenne-Publikum von einst – heute zwischen 45 und 60 Jahre alt – folgte der Einladung der Kultband „Pandora-men“ zahlreich und traf sich in der Bregenzerwälder Uralp zum Shaken, Flirten und Feiern – genau wie damals.

Legendäre Zeiten

Wer erinnert sich nicht an Heinz Bischof hinter der Bar, an die die flotten Bedienungen Erika und Anni, wie sie in ihren Miniröcken durch die Menge flitzten, an „Sunnoweats“ Otti und Wirtin Margreth mit ihrer Ziehharmonika. Alles war wieder gegenwärtig. Und als die „Pandora-men“ um Punkt 21 Uhr ihre Erkennungsmelodie spielten, schlugen die Emotionen hohe Wellen. Und vierzig Jahre waren plötzlich wie weggewischt.

„Wie in New York“

Das seit Generationen beliebte Nachtlokal im Bregenzerwald, die Tenne in Mellau, wurde im Herbst 2008 für immer geschlossen und ist heute so etwas wie eine Wälder Legende. Als die Mellauer Gastronomen-Familie Bischofberger im Winter 1970 die Tenne eröffnete, war dies für die Bregenzerwälder Bevölkerung eine Sensation. Ein Nachtlokal dieser Art gab es im Wald noch nie. „Wir kamen uns vor wie in New York“, erzählt ein Zeitzeuge, „es war einfach überwältigend.“ Und in der Tat war der Run auf die Tenne groß. Täglich spielten Profibands wie die „Travelinmen“, die „Golden Fellows“ oder eben die „Pandora-men“.

Hits von damals

Die „Pandora-men“ in Originalbesetzung (Franz Kohler, Klaus und Manfred Abel, Marc Bell) eroberten jedenfalls das Publikum in der „Uralp“ aufs Neue und rissen die Gäste buchstäblich von ihren Sitzen. Aufgewartet wurde mit Hits von damals und Evergreens am laufenden Band. „Ein Wahnsinn“, meinte ein junggebliebener Mittfünfziger, der sich an der Bar stärkte, „so was sollte man öfters machen.“ Ob es eine Wiederholung gibt, ist schwer zu sagen. „Kann gut sein“, machte Bandleader Klaus Abel den Tanzbegeisterten jedoch Hoffnung auf eine Wiederholung im Frühjahr 2013.

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