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„Spür die Musik“

Bürgermusik Lauterach feiert Jubiläum
Bürgermusik Lauterach feiert Jubiläum
Jubiläumsjahr der Bürgermusik Lauterach startete mit einem Konzert der Spitzenklasse

Die Bürgermusik Lauterach feiert im heurigen Jahr ihr 170-jähriges Jubiläum. Die beiden Konzerte – Kirchenkonzert und Cäcilienkonzert – sowie das vom 15.-17. Juni stattfindende Bezirksmusikfest bilden die Höhepunkte dieses Jubiläumsjahres. Das Festmotto „Spür die Musik“ verleiht allen Aktivitäten der Bürgermusik Lauterach seine Handschrift.

Dies war auch beim Kirchenkonzert, welches am Palmsonntag in der Pfarrkirche Lauterach stattfand, deutlich zu vernehmen. Dirigent Mathias Schmidt stellte ein anspruchsvolles und sehr außergewöhnliches Programm zusammen. Die Entstehung und Entwicklung unseres Planeten Erde wurde in den Mittelpunkt des musikalischen Geschehens gestellt. Mit den diesem Thema angepassten Worten führte Obmann Lothar Hinteregger gekonnt durchs Programm. Neben den solistischen Parts des in allen Registern hervorragend besetzten Blasorchesters wurden phantastische Percussion-Effekte dargeboten.

So konnte das zahlreich erschienene Publikum beim Eröffnungsstück „Earth Dance“ die Entstehung unserer Mutter Erde regelrecht miterleben. Der Urknall mit dem alles begann, der erste Regen der Leben auf unsere Erde brachte, das Plätschern des Wassers, das Raunen des Windes, das Grollen des Donners, musikalisch dargestellt von den zahlreichen Musikern auf der Bühne, all das zog die Zuhörer vom ersten Augenblick an in ihren Bann. Mit drei über Jahrhunderte überlieferten keltischen Liedern sowie dem Stück Northwoods: Of Might and Mettle, in dem Robert W. Smith die Arbeit in einem nordamerikanischen Holzfällercamp vertonte, endete der erste Teil des Kirchenkonzertes. Auch hier vernahm der Zuhörer die Arbeitsgeräusche, die mit eigens für das Konzert angefertigten Instrumenten dargestellt wurden, das Sägen und Hacken, das Schälen der Stämme sowie das Knistern des brechenden Eises beim Abtransport des Holzes über die zugefrorenen Nordamerikanischen Seen.

Nach dem Blick in die Vergangenheit konzentrierte sich das Programm nun auf die Gegenwart und Zukunft. Fragen nach den positiven aber auch negativen Einflüssen des teils falsch eingesetzten Forschergeistes der Menschen auf die Entwicklung unserer Welt bestimmten die Darbietungen des zweiten Konzertteiles. Mit der musikalischen Verarbeitung des Orkanes „Kyrill“ von Otto M. Schwarz sowie den Highlights des Science-Fiction-Filmes „Independence Day“ erlebte das Publikum einen beinahe monumentalen Musikgenuss. Die „Ruhe vor dem Sturm“ sowie das Aufkommen des Not und Leid bringenden Orkanes einerseits, aber auch die Abwehr der Menschen gegen das Eindringen von kriegerischen Mächten aus anderen Galaxien auf die Erde, konnte man in beeindruckender Weise musikalisch spüren. Die hervorragende Akustik im Kirchenschiff sowie das perfekte Spiel des über 80-köpfigen Klangkörpers, der vom Dirigenten in traumwandlerischer Sicherheit durch das Programm geleitet wurde, tat sein Übriges dazu.

Ein versöhnliches Ende wurde mit dem Stück „Lux Aurumque“ von Eric Whitacre gesetzt. „Licht so warm und strahlend wie pures Gold“ erwachte in den Herzen der Besucher und mit diesen sanften Klängen beendete die Bürgermusik Lauterach das Kirchenkonzert 2012. Der Slogan „Spür die Musik“ ist die Aufforderung und Bitte an das Publikum, jedoch das Gespür für die Musik von Dirigent Mathias Schmidt sowie seiner ausgezeichneten MusikantInnen ermöglicht es erst, ein Konzert dieser Spitzenklasse darzubieten. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, mit welchen musikalischen Leckerbissen uns die Verantwortlichen der Bürgermusik Lauterach im laufenden Jubiläumsjahr noch überraschen werden.

Quelle: Bürgermusik Lauterach

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