Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Skifahren bleibt mein Traum“

Christian Orlainsky beendete seine Skikarriere 1991 in der US-Profirennserie. Heute hat er sich auf den Devisenhandel spezialisiert.
Christian Orlainsky beendete seine Skikarriere 1991 in der US-Profirennserie. Heute hat er sich auf den Devisenhandel spezialisiert. ©Privat
Heute feiert Christian Orlainsky seinen 50. Geburtstag. Er ist immer noch der jüngste österreichische Ski-Weltcupsieger aller Zeiten.

18 Jahre und elf Monate war Christian Orlainsky alt, als er am 4. Jänner 1981 in Ebnat-Kappel den Weltcup-Riesentorlauf gewann. Der Montafoner ist damit in den Ski-Rekordbüchern immer noch der jüngste Alpin-Weltcupsieger aller Zeiten. Orlainsky wurde damals in der Presse schon als der nächste Stenmark gehandelt. Der Umstieg in den amerikanischen Profizirkus – dort landete er zwei weitere Siege – war nicht freiwillig. „Die Abfahrer um Trainer Charly Kahr waren die große Nummer in Österreich, unser Coach Peter Prodinger wurde rausgeboxt“, erinnert sich das Geburtstagskind. „Damals ist eine ganze Generation von Rennläufern auf der Strecke geblieben.“

Skischule und Back Street Boys

Und trotzdem blieb bei Orlainsky, der heute als Devisenhändler arbeitet, der Skisport immer Lebensmittelpunkt. „Skifahren ist mein Traum. Ich schaue praktisch jedes Rennen im Fernsehen an. Möglich, dass ich künftig wieder etwas im Skisport mache.“ Was damit zu tun hat, dass sich Sohn Patrik (18) auf den Rennpisten als Talent entwickelt. „Wir haben bei ihm den Fokus aber klar auf die schulische Ausbildung gelegt. Dann darf er auch noch Jugendlicher sein, erst danach kommt das Training.“ Qualität heißt das Zauberwort bei den Orlainskys. „Es fehlt im Training momentan an der Masse. Aber das, was wir tun, ist konzentriert und intensiv.“

Nach der Profikarriere blieb Orlainsky mit Gattin Ingrid länger in den Staaten als geplant, insgesamt für 17 Jahre. Eine Skischule in den San Bernandio Mountains war der berufliche Einstieg. „Um nachhaltig arbeiten zu können, hätten wir aber in den Norden ziehen müssen.“ Ein Wellnesscenter in Dana Point direkt am Pazifik war das nächste Standbein. „Ich habe eine Ausbildung als Heilpraktiker gemacht, wir beschäftigten insgesamt 28 Ärzte, Physios und Masseure.“ Unter den Kundschaften befand sich einiges an Hollywood-Prominenz und aus dem Musikgeschäft. „Eines Tages kam ein Anruf, da wollte eine ganze Gruppe zu später Stunde das Center für sich alleine mieten. Da habe ich, um die Leute abzuschrecken, gesagt: ‚Das wird ziemlich teuer.‘ Dem Anrufer war es egal. Es hat sich dann herausgestellt, dass es die Back Street Boys waren.“

Der beiden Söhne wegen zog es die Orlainskys zurück nach Österreich. „Wir lieben die Natur, haben uns in den Bergen immer sehr wohlgefühlt. Es ist ein Luxus, wenn man so schöne Skigebiete wie hier bei uns vor der Haustüre hat. Wir genießen es, wieder in Vorarlberg zu Hause zu sein.“

Zur Person

Christian Orlainsky

Geboren: 27. Februar 1962 in Tschagguns

Familie: verheiratet mit Ingrid, Söhne Patrik (18) und Jean-Paul (15)

Laufbahn: Weltcup: 51 Starts im Weltcup, ein Sieg, acht Podiumsplätze; zweifacher Junioren-Europameister; Europacupsieger Slalom 1988.

US-Pro-Tour: zwei Siege, insgesamt acht Podiumsplätze

(VN-ko)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Tschagguns
  • „Skifahren bleibt mein Traum“
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen