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„Persönliche Assistenz für Alle“

In Vorarlberg gibt es ein Konzept der Persönlichen Assistenz das auf seine Umsetzung wartet.
In Vorarlberg gibt es ein Konzept der Persönlichen Assistenz das auf seine Umsetzung wartet. ©Laurence Feider
Fachtagung gab der Selbstbestimmt Leben Initiative in Vorarlberg neuen Auftrieb.   Dornbirn. „Es gibt gute und schlechte Nachrichten aus Vorarlberg.
Fachtagung Persönliche Assistenz

Die gute ist die, dass es ein Konzept für persönliche Assistenz gibt, die schlechte, dass das Konzept leider noch in der Schublade liegt“, meinte Sabrina Nitz von der VAG – Vorarlberger Assistenz Gemeinschaft bei der zweitägigen Fachtagung zum Thema „Persönliche Assistenz – Die Brücke zu meinem Selbstbestimmten Leben“. Rund 100 Teilnehmer – Betroffene, Angehörige sowie Unterstützungs- und Assistenzleistende – machten sich dabei Gedanken über das selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen. Auf dem Programm standen sowohl Erfahrungsberichte und Impulse von Referenten aus dem In- und Ausland wie verschiedene Arbeitsgruppen.  „Durch die Fachtagung wurde ein positiver Impuls gesetzt für die soziale Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen der Gesellschaft“, resümierte Nitz.

 

Den Abschluss der Fachtagung machte eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Frage „Persönliche Assistenz – Luxus oder Menschenrecht?“. Marianne Schulze, Vorsitzende des Monitoringausschusses zur Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderung in Österreich meinte dazu: „Persönliche Assistenz ist Teil des Menschenrechts auf Selbstbestimmung“ und weiter „Komfort würde ich Persönliche Assistenz nicht nennen, sondern eine Selbstverständlichkeit“. Gleichzeitig erinnerte Schulze daran, dass die Konvention für Menschen mit Behinderung rechtsverbindlich ist und auch auf Landesebene gilt. Landesrat Christian Bernhard versprach die Erfahrungen der Gesundheitsreferenten der anderen Bundesländer einzuholen und das Konzept aus der Schublade zu holen. Überarbeitet werden soll das Konzept dann in einem weiteren Schritt von Elisabeth Tschann von der Sozialabteilung des Landes Vorarlberg.  Peter Ammann, Leiter des Bundessozialamtes Vorarlberg schließlich meinte: „Wir sind offen für eine Zusammenarbeit zwischen Bund und Land und ich werde gerne mit Vertretern des Landes Vorarlberg über gemeinsame Lösungen nachdenken, um wenigstens Härtefälle zu verhindern.“ Damit auch niemand sein Versprechen vergisst und das Konzept nicht in der Schublade verstaubt, überreichte Süleyman Kurt am Ende der Diskussion den Verantwortlichen von Bund und Land eine Schublade, die für jeden ein Exemplar des Konzeptes zur Verwirklichung der Persönlichen Assistenz in Vorarlberg enthielt.

 

Weitere Infos zur Persönlichen Assistenz in Vorarlberg sind zu finden unter www.assistenzgemeinschaft.at.

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