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„Patient“ Landesspital Vaduz

Landesspital in Vaduz kann entsprechend einem Volksentscheid nicht neu gebaut werden
Landesspital in Vaduz kann entsprechend einem Volksentscheid nicht neu gebaut werden ©Manfred Bauer
Spital Vaduz

Belegärzte und Pflegepersonal sind erschüttert über die „Behandlung“ den Patienten Landesspital.

Vaduz – Das Liechtenstein Stimmvolk lehnte mit 58 Prozent Neinstimmen den Neubau des Landesspitals mit einer Bausumme von umgerechnet 70 Millionen Euro, ab. Die Gegner fordern die Grundausrichtung des Hauses neu zu definieren und in einem späteren Neubau sich auf die geriatrische Grundversorgung zu konzentrieren. In einem Offenen Brief an die Regierung schreiben die Belegärzte unter anderem: „Nach acht Jahren Spitaldiskussion und Planung mit der Ablehnung des Neubaus durch das Volk haben sich die Belegärzte einstimmig dafür ausgesprochen, dass unter den gegebenen Voraussetzungen in absehbarer Zeit eine verantwortungsvolle Versorgung der Bevölkerung nicht mehr möglich ist!“

Runder Tisch

Die Regierung welche grundsätzlich hinter dem Projekt steht, befürchtet zu Recht, dass sich insbesondere die Belegärzte und das Pflegepersonal wegen der unsicheren Zukunft des Hauses andere Arbeitsplätze suchen. Die Regierung will nun den lautgewordenen Ruf aufnehmen, dass die Gesamtregierung mit den betroffenen Stellen und vor allem mit der Spitalleitung an einem Runden Tisch die Probleme diskutiert und Lösungsansätze sammelt. Regierungschef Klaus Tschütscher stellt dazu fest: „Bei dem Treffen müssen wir vordringlich eine notwendige Übergangslösung suchen und ein neues Spitalprojekt erarbeiten“.

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