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„Ohne Steigerung der Energieeffizienz wird es keine Energiewende geben“

Durften Stephan Kohler (mitte) auf der Werkstattbühne begrüßen: Die Vorstände der illwerke/vkw Ludwig Summer und Christoph Germann.
Durften Stephan Kohler (mitte) auf der Werkstattbühne begrüßen: Die Vorstände der illwerke/vkw Ludwig Summer und Christoph Germann. ©VN/Paulitsch
Wege zur Energiewende hieß die Veranstaltung, an der Energie- Experte Stephan Kohler eben diese aufzeigte.

Die europäische Energiewirtschaft ist im Umbruch – der Wandel der Energieversorgung hin zu einer vollständigen Erzeugung aus erneuerbaren Quellen bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich. „Nur durch gezielte Maßnahmen in den Bereichen Energieeffizienz, Netzausbau und Energieerzeugung und -speicherung können wir diese Herausforderungen bewältigen und den Schritt in die Energieautonomie gemeinsam gehen“, stimmte illwerke/vkw- Vorstandsvorsitzender Ludwig Summer in seinen Begrüßungsworten auf den Abend unter dem Motto „Wege zur Energiewende“ ein.

Energieeffizienz als Schlüssel

In seinen Ausführungen stellte Stephan Kohler vor allem die Energieeffizienz in den Mittelpunkt. Der effiziente Einsatz unserer Energie sei der „Schlüssel für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung“, denn „Ein hoher Anteil an regenerativer Energieversorgung ist nur mit der Realisierung der Effizienzpotenziale möglich“, so Kohler. In seinem Referat bezog sich Kohler auf Zahlen aus Deutschland, wonach es bis zum Jahr 2020 ein wirtschaftliches Einsparungspotenzial von rund 386 Terawattstunden gibt. Das entspricht rund 15 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus dem Jahr 2008 (2522 Terawattstunden). Als wesentliche Faktoren nannte der dena-Chef zusätzlich zur Energieeffizienz den weiteren Ausbau der (Netz)-Infrastrukturen und von Energiespeichern, eine grundlegende Reform der Förderung erneuerbarer Energien, energieeffiziente Gebäudesanierungen und eine Erneuerung des fossilen Kraftwerksparks sowie eine optimale gesamteuropäische Abstimmung.

Smart City Rheintal

Gemeinsam mit Partnern aus den Bereichen Wohnbau, Technologie und Forschung präsentierte die illwerke/vkw im Rahmen der Veranstaltung erstmals das Projekt „Smart City Rheintal“. „Dabei blicken wir über den Tellerrand hinaus und machen uns darüber Gedanken, wie die Zukunft in einem urbanen Raum in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Energieversorgung aussehen könnte“, erklärt illwerke/ vkw-Vorstand Christof Germann das Vorhaben. Beim von der Forschungsförderungsgesellschaft und vom österreichischen Klima- und Energiefonds geförderte Projekt wird in vier sogenannten „Quartieren“ (In der Wirke, Hard; Seestadt und Seequartier, Bregenz und Montforthaus, Feldkirch) versucht, die Emissionen auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Gelingen soll dies durch den Einsatz neuer innovativer Technologien, die in unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt und miteinander vernetzt werden. „Der Einsatz dieser vernetzten intelligenten Technologie soll es den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglichen, möglichst ressourcenschonend zu leben, ohne auf den gewohnten Komfort verzichten zu müssen“, so Germann. In einer eigens für diese Veranstaltung konzipierten Ausstellung konnten sich die Besucher an zwei Showrooms bereits ein Bild von den visionären Projekten der „Smart City Rheintal“ machen.

„Energiefrage entscheidend“

Das Land Vorarlberg würde insbesondere auch im Energiebereich vormachen, was durch Partnerschaft, Zusammenarbeit und „An-einem-Strangziehen“ alles positiv umgesetzt werden kann, betonte Landeshauptmann Markus Wallner in seiner Wortmeldung. Die Energiefrage ist aus seiner Sicht ganz entscheidend, weil sie maßgeblich über die zukünftige Standortqualität des Bundeslandes Vorarlbergs entscheide. Den zukunftsorientierten Kurs, innovative Technologien und Ideen zu fördern, werde Vorarlberg weiter engagiert verfolgen, versicherte der Landeshauptmann: „Damit erreichen wir unser Ziel, Vorarlberg nachhaltig im Kreise der innovativsten Regionen in Europa zu verankern.“

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