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„Moralapostel und Spießbürger werden wohl wieder die Oberhand behalten“

Am Dienstag entscheidet sich, ob Hohenems ein legales Freudenhaus bekommt - oder nicht
Am Dienstag entscheidet sich, ob Hohenems ein legales Freudenhaus bekommt - oder nicht ©AP (Symbolbild)
Hohenems - Vor der Stadtratssitzung in Hohenems, in der über die Bordellpläne abgestimmt wird, hat sich VOL.at bei den Stadträten der verschiedenen Parteien über die Abstimmungsabsichten erkundigt.
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Für Kurt Raos von der Bürgerbewegung Hohenems ist eine Zustimmung aufgrund des Sittenpolizeigesetzes und des beinhalteten Wohnnutzens gar nicht möglich, da das Bordell ja in einem Betriebsgebiet entstehen soll. „Auch wenn meiner Meinung nach die Zeit für ein Bordell in Vorarlberg reif wäre, kann man wegen der rechtlichen Situation gar nicht zustimmen.“

„Erwarte eine Ablehnung“

Auch Edith Mathis von der ÖVP erwartet nach Betrachtung der Gutachten eher eine Ablehnung. „Dies ist keine Entscheidung, die man aus dem Bauch heraus treffen kann, hier muss man auch die Gesetze beachten, und die sprechen ganz klar dagegen“, erklärt Mathis. Auch Friedl Dold von den Freiheitlichen erwartet ein klares „nein“. Die Gesetzeslage spreche eindeutig dagegen. „Wenn sich heute Abend nicht noch neue, ganz entscheidende Fakten ergeben, wird die FPÖ dagegen stimmen“, so Dold weiter.

„Die Blauen sind umgefallen“

Einzig der „Emsige“ Bernhard Amann wird heute sicher für das Bordell stimmen. „Jeder Stadtrat kann nach seinem Wissen und Gewissen entscheiden, nicht nach einem Bericht der Polizei. Ein offizielles Bordell würde mehr Transparenz schaffen und die Kriminalität minimieren. Leider sind die Blauen, die zuerst auch dafür waren, umgefallen. Damit werden wohl wieder die Moralapostel und Spießbürger die Oberhand behalten.“

(VOL.at/ Blum)

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