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„Man sollte dagegen sein“

Ein Abend, der kein Pathos sehen will – Ein Solo von Robert Kahr.
Ein Abend, der kein Pathos sehen will – Ein Solo von Robert Kahr. ©TiK
Am 15. März feiert die neue Produktion des Theater Wagabunt Premiere.   Dornbirn. „Ein Mann kommt nach Hause. Denn daheim ist es zwar nicht wärmer, aber zumindest trocken. Und geregnet hat es genug auf dem Spaziergang, den er gemacht hat. Machen wollte, um auf ein Begräbnis zu gehen.
„Man sollte dagegen sein“

Sein Weg hätte nicht an der Kaserne vorbeiführen sollen, denn was er dort sah, wollte er nicht sehen. Und das Begräbnis war nicht so wie gewöhnliche Begräbnisse. Doch irgendwie ist nach der Beisetzung alles anders als vorher. Oder doch nicht? Aber zumindest trockener…“

 

 „Man sollte dagegen sein“ präsentiert zwei Erzählungen Wolfdietrich Schnurres (Das Begräbnis, Der Ausmarsch) als Theaterstück. In einer Sprache, die so schlicht und nüchtern ist, wie das Nachkriegsjahr 1946,  in dem Schnurre sie schrieb. Eine Zeit, in der es keine Tradition der Literatur gab, auf die sich junge Autoren berufen wollten. Keine Ethik. Man schrieb einzig, um nicht zu vergessen.

 

Die Inszenierung von Marius Schiener bringt kein reines Erzähltheater der Worte auf die Bühne im TiK sondern vielmehr einen  multimedialen Einsatz von Bildern, Fotos, Gegenständen, Tönen, Gerüchen. Das Theater wird auch durch Klanginstallation und Ausstattung zu einer Art Endkriegskneipe mit Luftschutzbunker. Der nüchternen Sprache werden sinnliche Mittel entgegengesetzt, jedoch nicht zur Unterstützung der vom Protagonisten geäußerten Worte, sondern um seinen inneren Monolog sichtbar, hörbar, miterlebbar zu machen.

 

 

„Man sollte dagegen sein“

 

Mit: Robert Kahr

Rauminstallationen: Martin e Greil

Ton / Licht: Martin Rein

Regie: Marius Schiener

 

Premiere:  15. März 2013 um 20 Uhr

weitere Vorstellungen: 21., 22. und 28. März 2013  jeweils um 20 Uhr

Im TiK, Jahngasse 10, 6850 Dornbirn

Karten: Tel. 0664 97 30 316  Mail: office@theaterwagabunt.at und Abendkassa

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