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„Kuttelsiederei“ stößt auf Kritik

Die Biogasanlage auf dem Hof "König" soll noch durch eine Hygienisierungsanlage erweitert werden.
Die Biogasanlage auf dem Hof "König" soll noch durch eine Hygienisierungsanlage erweitert werden. ©cth
„Kuttelsiederei“ stößt auf Kritik

Lustenau. Hubert Fitz meldet sich dieser Tage im Bürgerforum, um seinen Unmut zur geplanten Hygienisierungsanlage (zur Aufbereitung von Speise- und Schlachtabfällen) auf dem Hof von Hans-Werner König, kundzutun. „Machen sie sich die Mühe und schauen sie sich die Situation an. Staunen sie über den Zustand der Straßen, die durch viel zu schwere Gerätschaften in Mitleid gezogen wurden, freuen sie sich mit den Tieren, die dort gemästet werden oder genießen sie einfach den gepflegten Fuhrpark“, fordert er seine Mitbürger auf. „Wenn man nach einem Lokalaugenschein immer noch für eine Erweiterung ist, komme ich ins Staunen“, so Fitz. Auf dem Bauernhof von König befindet sich seit Jahren eine Biogasanlage. Diese wird vor allem mit Grasabfällen, Brotresten und Rindermist gespeist. Nun möchte dieser die Biogasanlage um eine Hygienisierungsanlage erweitern. Darin würden tonnenweise Schachtabfälle von fleischverarbeitenden Betrieben erhitzt und den anderen Bio-Abfällen beigemengt. Auch Petra Kremmel sieht einer Erweiterung mit gemischten Gefühlen entgegen. „Ich frage mich, ob Herr König sich das auch einmal durchgerechnet hat, denn angeblich werden wir Anrainer mit Kindern, die gerne die Natur im schönen Ried genießen, ja nur mit zwei LKW-Fahrten pro Woche belastet. Bei Anschaffungskosten von EUR 500.000.- geht die Rechnung aber nicht ganz auf. Wir wollen nicht hinters Licht geführt werden. Wir wollen das Recht nun endlich einmal auf der Seite der Familien, Kinder und Haustiere die hier leben müssen und nicht immer nur diese Geldmacherei“, erklärt Petra Kremmel.

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