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„Konstruktive Provokation“

Die viel beachtete neue Vorarlberger Architektur steht ab Juni im Zentrum einer Ausstellung des französischen Architekturinstituts (ifa) in Paris.

Die Kuratorin der Ausstellung, Marie-Hélène Contal vom ifa, begründete in einer Aussendung des Vorarlberger Architekturinstituts die Initiative und den dafür gewählten Titel einer „konstruktiven Provokation“. Man spüre, dass auch die Architektur in Vorarlberg das Gesellschaftsbild einer gewissen Kleinräumigkeit transportiere, erklärte Contal, will dies aber positiv besetzt verstanden wissen:
„Man spürt eine Zugang zur Demokratie. Es ist leichter Konflikte zu lösen, Gespräche zu führen, Nutzer zu treffen. In Frankreich sind diese Institutionen anonym“, so die Kuratorin über ihre zahlreichen Vorarlberg-Besuche. „Wenn in Vorarlberg ein Projekt entwickelt, das nicht den Vorstellungen der Behörden entspricht, kann diskutiert werden, in Frankreich ist eine solche Diskussion aufgrund der großen Distanz zwischen Bevölkerung und Behörden nicht möglich.“

Dabei seien die Fragen überall die gleichen, nämlich „nach dem Umgang mit der eigenen Kultur und mit der Umwelt“. In der Ausstellung in Paris würden die Besucher darauf neue Antworten finden, verspricht Contal ihren Landsleuten. Vorarlbergs Architektur wisse wie regionale Identität mit der internationalen Bewegung der Öffnung kombiniert werden könne: „Das Land bietet lebendige Relationen zwischen Ökologie und Architektur und präsentiert ein modernes, architektonisches Gesicht.“ Was sie wirklich erstaune und beeindrucke, sei die Kohärenz und die Vollständigkeit der Einrichtungen und Organisationen: „Vom Entwurf des Architekten bis zur Ausführung durch das Baugewerbe ist alles perfekt vor Ort vorhanden, um diesen Prozess zu unterstützen. In Europa gibt es derzeit kein anderes Beispiel einer solchen ,Synthese der Künste’, bei der vom ersten Gedanken und der ersten Idee an bis zur Ausführung alles so gut ineinander greift.“

Die Ausstellung des Institut Francais d’Architecture wird am 24. Juni im Palais de la Porte Doree eröffnet und läuft täglich außer Dienstag bis 14. September. Danach soll sie in mehreren großen französischen Städten gezeigt werden, am 7. Oktober wird sie in Lyon fortgesetzt. Es erscheint ein vom Vorarlberger Architekturinstitut herausgegebener Katalog in Zusammenhang mit der Neuauflage des erfolgreichen Architekturführers „Baukunst in Vorarlberg seit 1980“.


(S E R V I C E: Ausstellung „Une provocation constructive – Architecture contemporaine au Vorarlberg“ vom 25.6 bis 14.9. im Palais de la Porte Doree in Paris. Informationen im Vorarlberger Architekturinstitut, Dornbirn, Tel. 05572- 51169; Internet:
http://www.v-a-i.at)

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