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„Kircha brennt, kond schneall“

Die Weiler Feuerwehr hatte bei ihrer Schlussübung einiges an Arbeit zu tun.
Die Weiler Feuerwehr hatte bei ihrer Schlussübung einiges an Arbeit zu tun. ©Helmut Welte
Die Ortsfeuerwehr Weiler bewies bei ihrer Jahresabschlussübung ihre Schlagkraft und überzeugte durch ruhiges, schnelles und sachliches Arbeiten.
Abschlussübung Weiler

„Kircha brennt, kond schneall“, mit diesen Worten wurde die Ortfsfeuerwehr Weiler von einem besorgten Nachbarn zur Jahresabschlussübung in der Pfarrkirche Weiler gerufen. Mittels Sirenenalarm, wurden die Florianijünger zum Einsatz gerufen. Auf Wunsch von Ortspfarrer Kaspar Hammerer, wurde die Abschlussübung bei der Pfarrkirche abgehalten.
„Eine Übung auf Wunsch der Pfarre, aber es werden selbstverständlich auch gewisse Grenzen respektiert und eingehalten“, so Feuerwehrkommandant Heinrich Lampert, der die Übung für die anwesende Zuschauer sehr informativ moderierte.

Das Übungszenario
Bei Renovierungsarbeiten im Kirchturm war ein Brand ausgebrochen. Drei Arbeitern waren im Innern des Turmes vermisst ihnen gelang im engen Treppenhaus die Flucht ins Freie nicht mehr. Gleichzeitig war ein weiterer Mitarbeiter der mittels Hebebühne mit Außenarbeiten beschäftigt war und ebenfalls nicht mehr rechtzeitig die Flucht ergreifen konnte zu bergen.

Weiler Wehr arbeitete ruhig, schnell und sicher
Die mit rund 25 Mann und 3 Fahrzeugen ausgerückte Ortsfeuerwehr Weiler mit Einsatzleiter Martin Kathan hatte also einiges zu tun. Während die Tankwagenbesetzung ausgerüstet mit schwerem Atemschutz sofort mit der Bergung und den Löscharbeiten im engen und stark verrauchten Turmtreppenhaus begann, hatte die zweite Gruppe eine Außenbergung
(Höhenrettung) zur Aufgabe.
„Dabei wurde beim Innenangriff auch die neue Löschtaktik, der C – Schnellangriff, welcher in Gebäuden mit Treppenhäusern eine schnellere, bessere Brandbekämpfung ermöglicht angewendet“, so Kommandant Lampert weiter.  
Die drei im Turm vermissten Personen wurden schnell gefunden, gerettet an den eingerichteten Sammelplatz gebracht und dort dem Roten Kreuz übergeben. Der entstandene Brand wurde ebenfalls in kurzer Zeit gelöscht.
Gleichzeitig ging im Außenbereich die Personenrettung mittels abseilen der verletzten Person ruhig und sicher über die Bühne.
Die „Weiler Feuerwehrler“ unter ihnen mit Simone Jenny, Cornelia Marte, Denise Ritter und Cornelia Wolf auch vier Damen hatten vor den Augen von Bürgermeister Dietmar Summer, Abschnittskommandant Michael Moosbrugger, sowie zahlreichen Weilern ihre Schlagkraft bewiesen.

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