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„Juheiololouhu hiu hihi“ – Franz Michael Felder und die Musik

Der Vortragende Siegfried Amadäus Jud und Rezitator Gotthard Bilgeri
Der Vortragende Siegfried Amadäus Jud und Rezitator Gotthard Bilgeri ©Dietmar Fetz
Siegfried Amadäus Jud begab sich am vergangenen Samstag im F.M.Felder-Saal in Schoppernau auf musikalische Spurensuche in Franz Michael Felders Werken.

Leidenschaft für die Musik

Oft steht der Name Franz Michael Felder für Bauer, Dichter und Sozialreformer. In seinem Vortrag zeigte Siegfried Amadäus Jud auf, dass sich Felder auch intensiv mit Musik befasste und insbesondere den volkserzieherischen Wert des Liedes erkannt und gefördert hatte. In jungen Jahren hatte sich Felder das Spiel auf der Ziehharmonika beigebracht und manche „Nahtstubat“ mit Musik bereichert.

Freundschaft mit Josef Greußing

Durch seine Freundschaft mit Josef Greußing, dem wohl bekanntesten Musiker im Bregenzerwald des 19. Jahrhunderts, wird er ermuntert, für ein Wälderliedgut passende Texte zu schreiben. So entstehen einige Lieder mit Texten von F.M. Felder, die heute leider nicht mehr bekannt sind. Auch für Josef Feuerstein, den Lithographen in Bezau, hat er mehrere Lieddichtungen verfasst, die aber nie in den Druck gekommen sind. Immerhin ist Felder im Büchlein «Bregenzerwälder Lieder und Jodler» mit zwei Liedtexten vertreten.

Reisen nach Leipzig

Zweimal ist F.M. Felder für einige Wochen nach Leipzig zu seinem Freund und Gelehrten Rudolf Hildebrand gereist. Da hat sich ihm eine neue musikalische Welt aufgetan. Felder besucht hier nachweislich Konzerte, einen Ball im Schützenhaus und begibt sich auf nächtliche Kahnfahrten auf der Pleisse, auf welchen den ganzen Abend gesungen wird.

Musik in den Romanen

Auch in seinen Romanen wird häufig gejuzt, gesungen und getanzt. Als aufmerksamer Beobachter und selbst leidenschaftlicher Tänzer schildert Felder Nachtstubaten, Tanzanlässe und andere musikalische Anlässe äußerst detailgetreu.

Diverse Ensembles

Evelin Fink-Mennel, die Auer Blechbanda, das Zitherduo «I+du», das Bizauer Chörle sowie das Ensemble «Musicalisch Curtzwyl» auf historischen Instrumenten schafften den passenden musikalischen Rahmen. Gotthard Bilgeri, der kurzfristig den erkrankten Ariel Lang vertrat, las als versierter Rezitator die Originaltexte. (DIF)

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