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„Ich male – also bin ich“

Künstler Heinrich Rossi mit Frau Regina und Stadträtin Judith Reichart
Künstler Heinrich Rossi mit Frau Regina und Stadträtin Judith Reichart
Vernissage

Bregenz. Zahlreiche Freunde und Bekannte des Künstlers Heinrich Rossi folgten der Einladung zu seiner neuen Ausstellung „Ich bin“ in den Räumlichkeiten der Schöller3Welten im Vorkloster.

 

Vernissageredner Dr. Werner Schelling ging in seiner Laudatio auf die offene und ungezwungene Art und Weise der  künstlerischen Auseinandersetzung Rossis ein. „Er produziert, was ihm Freude macht und wonach ihm gerade der Sinn steht“. Bei genauerer Betrachtung fallen verschiedene Werkgruppen auf, die jeweils eine hohe künstlerische Perfektion erlangt haben. Die „mediterranen“ Bilder sind in warmen Orange- und Gelbtönen gehalten, die mit weiten Landschaften, viel Licht und kargen Zypressen Ruhe und Gelassenheit vermitteln. Seine abstrakten Werke hingegen entstammen einer völlig anderen Welt. Rossi trägt mit der Spachtel Acrylfarbe auf Platten aus Acrylglas auf und lässt die Farben spielen, ohne sich auf Gegenständlichkeit zu konzentrieren.

Die dabei entstehenden dynamischen Farbwelten laden zum Entdecken ein und bieten eine spannende Auseinandersetzung. Im Gegensatz dazu fallen kleinformatige schwarz-weiße Bilder auf, die mit Schwamm und Stempelfarbe akribisch genau und detailverliebt bearbeitet werden.  Stürmisch und bewegt geht es hingegen wieder bei den von Rossi bezeichneten „Wolkenbildern“ zu, die von stürmischen Wetterlagen am See inspiriert, das Bedrohliche der Naturgewalten widerspiegeln. Sogar die Ready Maid auf dem Symphonikerplatz hat ein ebenbürtiges Pendant in Rossis Atelier gefunden. Kleiner und zierlicher mit feinen naturgewachsenen Verästelungen erhält sie, vom langen Stehen schon etwas müde, eine an Salvador Dali erinnernde Stütze verpasst.

Rossi selbst präsentierte sich nicht nur mit seinen bildnerischen Werken, die von den Besuchern bewundert wurden, er gab auch einige Elvis Songs zum Besten, für die er stürmischen Applaus erntete.

Beeindruckt von den Werken Rossis zeigten sich auch Stadträtin Judith Reichart, Stadtrat Michael Ritsch, Manfred Bliem Ex-Landespolizeikommandant und Direktor Franz Schlatter vom Hotel Mercure und der Direktor des Landeskrankenhauses Kurt Höpperger.

Für eine dezente Umrahmung der Vernissage und musikalische Unterhaltung des Abends, sorgte professionell Benny Horatschek auf seinem Soulsaxophon.

 

 

 

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