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„Hopfen und Malz, Gott erhalt’s“

Von DI Ralf Freitag lernt Etienne Wagner die Kunst des Bierbrauens.
Von DI Ralf Freitag lernt Etienne Wagner die Kunst des Bierbrauens. ©Gerty Lang
LUAG, WAS MA WERA KÜNNT. Brau- und Getränketechniker     Ausbildung mit Tradition und Zukunft: Brau- und Getränketechniker. Dornbirn.  Bis Bier, Fruchtsäfte und Limonaden den Durst löschen können, gibt es viel zu tun.
In der Brauerei

Die Brau- und Getränketechniker/innen sind in den vier Industriesparten wie Bier, alkoholfreie Erfrischungsgetränke, Fruchtsaft, Mineralwasser sowie bei den gewerblichen Getränkeherstellern begehrte Fachkräfte. Etienne Wagner absolviert sein zweites von drei Lehrjahren in der Mohrenbrauerei in Dornbirn. „Die Ausbildung findet an zwei Ausbildungsorten statt – einmal im Lehrbetrieb, wo man praktisches Wissen erwirbt, und dann in der Berufsschule in Wien, wo der theoretische Background der biochemischen Vorgänge, der Verpackungstechnik und Rohstoffkunde vermittelt wird.“ So lernt etwa ein Lehrling der Brau- und Getränketechnik, aus nur vier Zutaten – Wasser, Hopfen, Malz und Hefe – die verschiedensten Biersorten zu erzeugen. Die Wahrung der Qualität bei Rohstoffen, Herstellung der Bierwürze und Einleitung der Gärung zählt dabei zu den großen Herausforderungen. Bei der Erzeugung von alkoholfreien Getränken gilt es die besten Rohstoffe, wie Obst, Gemüse, Fruchtsaftkonzentrate und Wasser auszuwählen und den gesamten Herstellungsprozess zu überwachen – von der Reinigung der Rohstoffe, der Saftgewinnung, dem Abmischen der Zutaten bis zum Haltbarmachen und Abfüllen der Getränke. „Das Besondere an dieser Lehre ist, dass Lehrlinge im Rahmen eines Ausbildungsverbundes während ihrer Lehrzeit zweimal vier Wochen lang Praktika in Betrieben der jeweils anderen Branche absolvieren, also unsere Brauer beim Fruchtsaft Pfanner und umgekehrt“, erzählt Produktionsleiter DI Ralf Freitag.“ „Die Mohrenbrauerei hat einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass 2006 das Berufsbild der Lehre, die ehemals „Brauer und Mälzer“ hieß, überarbeitet wurde. Denn schließlich wird in der Brauerei nicht nur Bier hergestellt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten sind wir sehr bestrebt, permanent Lehrlinge auszubilden. Cornelia Luger schloss 2009 als erste Frau diesen überarbeiteten Lehrberuf ab“, ist Produktionsleiter DI Ralf Freitag stolz auf seine Mannschaft. „Wer sich für diesen Lehrberuf interessiert, muss ein Händchen für die Naturwissenschaft und ein Verständnis für Technik haben. Es ist sehr viel Handarbeit dabei, bis das Produkt im Fass bzw. in der Flasche ist. Hygiene und Sauberkeit sind dabei enorm wichtig“, bringt es der sympathische junge Mann bei einem Rundgang durch die Brauerei auf den Punkt.

 

Lehrbetrieb:

Mohrenbrauerei August Huber

Dr. Waibel Straße 2, 6850 Dornbirn

Tel. 05572 3777-0, www.mohrenbrauerei.at

 

 

Was gefällt Ihnen besonders an diesem Beruf

 

Cornelia Luger, Brau- und Getränketechniker-Gesellin

Eigentlich bin ich durch meine Mutter, die in einem Berufslexikon nachgeschaut hat, zu dieser Lehre gekommen. Die meiste Zeit bin ich in der Produktion und im Labor. Ich wirke mit bei der Herstellung der neuen Biermischgetränke. Für mich ist es ein Traumberuf, obwohl er mit schwerer körperlicher Arbeit verbunden ist.

 

Etienne Wagner, 2. Lehrjahr

Der Beruf ist total interessant. In der Produktion und im Labor bin ich nur fallweise. Vorwiegend bin ich in der Rohstoffannahme, im Sudhaus oder im Keller tätig. Ich lerne auch die Produkte aus qualitätstechnischer Hinsicht zu verkosten und sensorisch zu beurteilen. Dafür braucht es einen unglaublichen Geschmacksinn.

 

DI Ralf Freitag, Lehrlingsausbildner und Produktionsleiter

Ich komme aus einer Bierbrauerstadt. Mein Vater war schon Mälzer. Habe bei Weihenstephan zu arbeiten begonnen und anschließend Brauwesen und Getränketechnologie studiert. Mich fasziniert die Kombination von Tradition und modernster Technik, die Arbeit am lebendigen Naturprodukt. Jedes Jahr wird man dadurch vor eine neue Herausforderung gestellt.

 

 

 

 

 

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