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„Freigeistig ins neue Jahr starten“

Im Januar eröffnen Jan Lucas Härle und Markus Schobel offiziell ihren neuen Freigeist.
Im Januar eröffnen Jan Lucas Härle und Markus Schobel offiziell ihren neuen Freigeist. ©Laurence Feider
Am 14. Januar wird der neue Freigeist offiziell eröffnet.
Freigeist öffnet im Januar

Lustenau. Mit einer (fast nicht mehr)Baustellen-Sylvester-Party werden Jan Lucas Härle und Markus Schobel das neue Jahr und „ihren“ neuen Freigeist begrüßen. Bis jetzt läuft alles nach Plan und der Freigeist sollte bis Anfang Januar fertig werden. „Wir haben einen super Bauleiter und schnelle, flexible Handwerker die tolle Arbeit leisten“, erzählt Jan Lucas Härle. Wird die Sylvester-Fiesta noch eher als Open-House mit klassischem Barbetrieb gefeiert, so gibt die Eröffnungsfeier am 14. Januar mit Fünf-Gänge-Menü und Weinbegleitung schon einen Vorgeschmack auf das was der Freigeist sein wird, nämlich „alles etwas anders als anders“.

Herzstück des Lokals wird die offene Küche sein in der Jan Lucas Härle jeden Tag neue Menüs mit klassisch-französischem und italienisch-mediterranem Einfluss, aber auch nach guter österreichischer „Oma“-Art zaubern wird. „Wir kochen das, was uns schmeckt und das ist sehr viel“, meint der Küchenchef. Markus Schobel wird die dazu passenden edlen Tropfen aus „good old Europe“ kredenzen. „Wir werden mit ein paar offenen Weinen und einer Auswahl von rund 60 Flaschen aus Österreich, Frankreich und Italien starten“, so Schobel, der Wert darauf legt, jeden Wein „persönlich“ zu kennen.

Insgesamt lautet das Motto des Freigeist-Duos „Klasse statt Masse“, wie sich das in der Inneneinrichtung spiegeln wird, bleibt abzuwarten. „Surprise! Nur so viel kann ich sagen, die Inneneinrichtung wird nie „fertig“ sein, sonst hätten wir ja Stillstand“, so Härle, der dann aber zumindest verrät, dass ein großes (Kunst) Bücherregal und ein Weinregal ihren Fixplatz im Freigeist haben werden. Kunst wird durch den fließenden Übergang zur ZentralKunstGarage sowieso omnipräsent sein.

Für das Kunstprogramm in der Galerie ist David Scheffknecht zuständig. Er wird zur Freigeist-Eröffnung nur ein paar Kunstgegenstände als Dekoration ausstellen, die erste Vernissage ist ein paar Wochen später angedacht. Geplant sind vier Ausstellungen pro Jahr aus dem Bereich der jungen Avantgarde. Neben der bildenden Kunst soll aber auch Platz für Performances und Aufführungen bleiben. „Mein absoluter Traum wären „Pocket Operas“ wie sie Philipp Harnoncourt auf Schloss Kirchstetten aufgeführt hat. Eine Oper in reduzierter Form vor kleinem Publikum – der Gastgarten des Freigeist würde sich als Freiluftbühne ideal anbieten“, so David Scheffknecht über seine Zukunftsvisionen.

Bis es soweit ist, muss zuerst der Außenbereich des Freigeist gestaltet werden. Die Außengestaltung mit lauschigen Gastgartennischen ist für das Frühjahr geplant, dann werden auch der kleine Kinderspielplatz und die französische Boule-Bahn ihren Platz finden und für südländisches Flair mitten in Lustenau sorgen. „Wir erfinden Lustenau neu“, meint Härle, dem die Ideen noch lang nicht ausgehen.

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