Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Den hol ich vom Rad runter“: Bedingte Haft für Fußgänger

Aggressiver 25-Jähriger attackierte grundlos einen Radfahrer.
Aggressiver 25-Jähriger attackierte grundlos einen Radfahrer. ©VOL.AT/Hartinger
Offenbar aus Lust auf Gewalt hat ein Fußgänger grundlos einen Radfahrer vom Rad gerissen und ihn dabei schwer verletzt.

Der mit einer einschlägigen Vorstrafe belastete Arbeiter wurde am Landesgericht Feldkirch wegen schwerer Körperverletzung zu einer bedingten Haftstrafe von vier Monaten und einer unbedingten Geldstrafe von 2880 Euro verurteilt – 240 Tagessätze zu je zwölf Euro. Zudem soll der geständige 25-Jährige dem Geschädigten einen Teilschadenersatz von 3000 Euro bezahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Vom Rad gerissen

Zusammen mit einem Freund hatte der in einer Hofsteiggemeinde lebende Angeklagte am 20. Mai Alkohol getrunken. Angetrunken wurde der 25-Jährige aggressiv. Als sich ihnen in der Heldendankstraße in Bregenz nach Mitternacht vor dem Interspar ein Radfahrer näherte, sagte der Fußgänger zu seinem Begleiter: „Den hol ich vom Rad runter.“ Er stürzte sich auf den Radfahrer und riss ihn vom Fahrrad herunter. Der Angreifer beschimpfte und bespuckte den 36-Jährigen, stellte ihm ein Bein und drückte ihn zu Boden. Auf den auf dem Boden liegenden Wiener schlug er dann ein. Bei der Rangelei wurde das linke Bein des attackierten Juristen eingeklemmt. Sein linker Unterschenkel verdrehte sich zweimal. Dabei zog sich der Magister der Rechtswissenschaften schwere Knieverletzungen zu, er erlitt unter anderem einen Kreuzband- und einen Seitenbandriss.

Der Geschädigte habe noch immer Schmerzen, sagte Opferanwältin Emelle Eglenceoglu beim Strafprozess. Die Privatbeteiligtenvertreterin hat im Strafverfahren einen Zuspruch von 6800 Euro für den Schwerverletzten gefordert.

Der von Serpil Dogan verteidigte Angeklagte berichtete in der Hauptverhandlung von Konsequenzen, die er aus seiner Gewalttat gezogen habe. Er trinke nun keinen Alkohol mehr. Weil es ihm noch schwerfalle, sich ohne Alkohol mit sich selbst zu beschäftigen, sitze er nach der Arbeit nur daheim und spiele Playstation.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • „Den hol ich vom Rad runter“: Bedingte Haft für Fußgänger
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen