Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Christophorus 8” auf Suche nach Landeplatz

Die Tage des ÖAMTC-Hubschrauber-Standortes auf dem Rüscher-Areal in Feldkirch-Gisingen sind gezählt. Denn Ende dieses Jahres läuft der Pachtvertrag aus. Neuer Heliport-Eigentümer ist Konkurrent Schenk-Air.

Schon seit Jahren sind die Flugaktivitäten der Schenk-Air den Schrunser Anrainern ein Dorn im Auge. Immer wieder gibt es Proteste vor allem gegen die zivilen Flüge des Schrunser Promi-Arztes. Doch Christian Schenk hat mit seinem Flugunternehmen größere Pläne. Im April dieses Jahres kaufte er von der Firma Rüscher in Feldkirch-Gisingen einen Heliport samt Hangar und zwei Abstellplätzen. Von dort aus will Schenk ab 2004 die in Schruns untersagten zivilen Flüge durchführen. „An diesem Heliport dürfen wir tagsüber zivile und Rettungsflüge durchführen“, bestätigt der Chirurg gegenüber dem Wirtschaftspressedienst twp.at. „Die zivilen Bedarfsflüge werden wir massiv ausbauen“, kündigt Schenk an. Für 2500 Euro pro Flugstunde kann der Helikopter gemietet werden.

Land muss Standort suchen
Derzeit ist an diesem Standort der ÖAMTC-Rettungshubschrauber „Christophorus 8“ stationiert. „Ende Dezember dieses Jahres läuft der Pachtvertrag aus“, so Jürgen Wagner vom ÖAMTC. Dort rechnet man nicht damit, dass dieser verlängert wird. Denn schon länger ist man mit dem Konkurrenten Schenk-Air, die seit drei Monaten neuer Eigner dieses Standortes ist, im Clinch. „Wir haben mit dem Land Vorarlberg eine Flugrettungs-Vereinbarung“, erklärt Wagner. Demnach stellt der Autofahrerclub den Helikopter und den Piloten. „Notarzt, Flug- oder Bergretter, sowie den Helistandort hat das Land Vorarlberg zu stellen.“

Wo ab spätestens 1. Jänner 2004 der ÖAMTC-Rettungshubschrauber stationiert sein wird, ist derzeit noch völlig unklar. Als mögliche Standorte kämen laut Wagner die ehemalige Galinakaserne in Nenzing und die Walgaukaserne in Bludesch in Frage.

Bürgerinitiative gebildet
In Nenzing hat sich bereits wegen der zu erwartenden Lärmbelästigung eine Bürgerinitiative formiert. Diese befürchtet eine Hubschrauber-Stationierung in der Galinakaserne, nahe dem Wohngebiet. Denn der Standort Bludesch gilt wegen der bestehenen Oberleitungen als nicht ungefährlich.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • „Christophorus 8” auf Suche nach Landeplatz
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.