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„Beschwerden häuften sich“

Auch für den Drogenbeauftragten des Landes, Reinhard Haller, liegt im Therapiezentrum von Peter Amann in Schnifis vieles im Argen: „Das Land wird da nicht mehr mitmachen.“

„Die Beschwerden haben in letzter Zeit leider stark zugenommen. Und zwar sowohl von ehemaligen Klienten als auch von Therapeuten.“ So beschreibt der Drogenbeauftragte des Landes, Primar Reinhard Haller, die Entwicklung rund um das Drogentherapiezentrum von Peter Amann in Schnifis. In den 90-er Jahren habe Amann durchaus bewährte Arbeit geleistet, betont er. „Damals hat er mit kleinen, überschaubaren Gruppen gearbeitet. Dann jedoch hat er sein Zentrum immer weiter ausgebaut. Die Klientenzahl wurde viel zu hoch und das hat mit dem Betreuungskonzept nicht mehr Schritt gehalten.“

Das Land habe daraufhin von Amann, der vor allem Klienten betreut, die Methadon einnehmen, ein klares Rahmenkonzept gefordert. Dieses wurde im Dezember 2001 von beiden Seiten unterzeichnet. In diesem Vertrag ist festgeschrieben, dass Amann nicht mehr als zwölf Klienten aufnehmen darf. Doch die Beschwerden häuften sich: Amann nehme viel mehr Suchtkranke auf als vereinbart. Und auch Vorwürfe wegen der unklaren finanziellen Situation tauchten auf. Das Land entschied sich jedenfalls, Amann keine Klienten mehr zuzuweisen.

Und wie ist nun die weitere Vorgangsweise? Haller, der die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schnifis, Bürgermeister Andreas Amann und der Bevölkerung in diesem Fall als “äußerst konstruktiv“ erlebt hat: „Das Land wird da nicht mehr mitmachen. Wir werden jeder einzelnen Beschwerde nachgehen und beide Seiten anhören.“ Und in welchem Zeitrahmen? Haller: „So rasch als möglich.“

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