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„Autobahn-Zollamt“ ist Geschichte

Vor dem Hintergrund des Flugdachs erläuterte Projektleiter Köttler Ende April die Baumaßnahmen.
Vor dem Hintergrund des Flugdachs erläuterte Projektleiter Köttler Ende April die Baumaßnahmen. ©stp
Lochau, Hörbranz (stp) - Im Zuge der Fahrbahnsanierung zwischen Grenze und Tunnel wurden Bauwerke abgerissen.
Straßenbelagssanierung

Während vom Pfändertunnel fast täglich Staumeldungen kommen, verläuft die Adaptierung der Fahrbahnen zwischen dem Nordportal und dem Grenzübergang fast unbemerkt. Auch der Abriss nicht mehr benötigter Teile des Zollamts verlief reibungslos – und seit einigen Tagen muss man schon ganz genau hinschauen, um überhaupt noch ein „Zollamt“ wahrzunehmen. Dieses besteht natürlich weiterhin, aber optisch hat sich alles total verändert, wie ein Lokalaugenschein auf dem Abschnitt der A14 zwischen Pfändertunnel-Nordportal und dem ehemaligen Autobahnzollamt zeigt.

Nachnutzungs-Wunsch

Mit der Eröffnung des Vollbetriebs im Tunnel sollte ursprünglich auch die Raststätte in Betrieb gehen – sollte, denn in Wirklichkeit gab es dort noch nicht einmal einen Spatenstich. Immerhin hat es ein klares Votum bei einem Volksentscheid gegeben und die Befürworter einer zeitgemäßen Nachnutzung sind zuversichtlich, dass dieses Projekt bald auf Schiene kommt. Immerhin sind seit Österreichs EU-Beitritt und der dadurch entstandenen Entbehrlichkeit des Zollamts fast 20 Jahre vergangen . . . Von diesen (noch) unerfüllten Nachnutzungs-Wunschträumen unberührt gehen die Arbeiten zur Sanierung des Streckenabschnitts planmäßig voran. So wie im Vorjahr, als am Südportal umfassende Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten an der Fahrbahn vorgenommen wurden, wurde mehr als sieben Jahre nach dem symbolischen „Spatenstich“ für die zweite Tunnelröhre im April 2006 auch die letzte Bauetappe des Gesamtprojekts in Angriff genommen.

Am Zollamt ist Halbzeit

Ende April hatte Projektleiter Kurt Köttler im Gespräch mit den VN diese letzte Bauetappe erläutert. Bei einer Bauzeit von rund zwei Monaten ist jetzt „Halbzeit“ erreicht und vor allem optisch eine große Veränderung vollzogen: „Wir erneuern bis Ende Juni nicht nur den Belag, es wird auch das nicht mehr notwendige Flugdach des ehemaligen Zollamtsplatzes abgerissen“, so Köttler vor rund einem Monat. Entfernt wurden auch die Abfertigungshäuschen, denn durch deren Abbruch ist es nun möglich, einen einheitlich breiten Fahrbahnquerschnitt inklusive eines durchgehenden Pannenstreifens zur Verfügung zu stellen. Um nicht unnötig zusätzlich Stau zu produzieren, wurde für diese Bauetappe bewusst die „ruhigere“ Zeit zwischen dem Skiverkehr und dem sommerlichen Reiseverkehr abgewartet. Bisher ging diese Rechnung auf und ASFINAG-Pressesprecher Alexander Holzedl ist zuversichtlich, dass auch in den restlichen Wochen der Bauarbeiten Behinderungen minimiert werden können, zumal die spektakulären und besonders störenden Abbrucharbeiten erledigt sind.

Rund 1,5 Millionen

Rund 1,5 Millionen Euro werden in diese Maßnahme investiert. Dabei erhält die Fahrbahn in beiden Richtungen ein Lifting – auf knapp 1,5 Kilometer eliminiert die ASFINAG bestehende Spurrinnen mit einem neuen, griffigen Fahrbahnbelag (in Richtung Österreich zwischen Staatsgrenze bis Pfändertunnel – in Richtung Deutschland zwischen ehemaligem Zollamtsplatz bis Staatsgrenze. Hier wird auch die Tragschicht erneuert, in Richtung Tunnel nur die Deckschicht). Für einen weitgehend reibungslosen Verkehrsablauf sorgt die Maßnahme, dass in beiden Richtungen während der gesamten Bauzeit stets eine Fahrspur zur Verfügung steht.

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