AA

„Aber, aber Herr Pfarrer“

Dorothea (Monika Gabriel) muss nun doch auf eine Trauung durch Pfarrer Freddie (Simon Neuhauser) verzichten.
Dorothea (Monika Gabriel) muss nun doch auf eine Trauung durch Pfarrer Freddie (Simon Neuhauser) verzichten. ©Beate Reutz-Lemmerer
„Fraschtner Bühne“ begeistert mit dem heurigen Lustspiel in drei Akten.
Fraschtner Bühne, Premiere "Aber, aber Herr Pfarrer", 2.3.13

 

Frastanz. Einen unterhaltsamen Abend, bestens inszeniert und umgesetzt von den Schauspielern der Laienspielgruppe „Fraschtner Bühne“,  erlebten die Besucherinnen und Besucher  der Premiere des Lustspiels „Aber, aber Herr Pfarrer“.

Seit 34 Jahren legen die Schauspieler und Akteure der „Fraschtner Bühne“ ihr Herzblut in die Produktion ihres Lustspiels, Spielleiter und Regisseur Josef Beck sorgt zudem mit seinem Können, seiner Professionalität und seiner Liebe zum Spiel für den reibungslosen Ablauf aller Aufführungen. Die Freude am Spiel war den Akteuren beim heurigen Titel mehr als nur anzusehen:                                                              

Eigentlich sucht der obdachlose Freddie Schwarz, hervorragend gespielt von Simon Neuhauser,  nur eine kurzfristige Bleibe, um seine müden Knochen wieder etwas aufzuwärmen. Da entdeckt er ein im Moment leer stehendes Pfarrhaus, dessen Besitzer vor geraumer Zeit verstorben ist. Die schmutzige Wäsche wandert sogleich in die nicht genutzte Waschmaschine, ein heißes Bad weckt die müden Knochen. In Ermangelung eines Bademantels wirft er sich den Talar des verstorbenen Pfarrers über und trifft  so gekleidet auch auf ein paar „Schäfchen“ von Hochwürden wie Monika Gabriel-Wallner als beeindruckende Haushälterin Mathilde, Alfons Marte authentisch als Messner Ottfried, Hausfrauenvereinsvorsitzende Pauline, überzeugend gespielt von Sabine Bertschler, die heiratswillige Dorothea, imposant dargestellt von Monika Gabriel oder aber auch die talentierte Corinna Marte in ihrer Rolle als Jungwitwe Josefine, die bereits sehnsüchtig auf einen neuen Seelsorger gewartet haben. 

Sehr schnell wird er als vermeintlicher Pfarrer in die Machtspielchen der örtlichen Finanz- und Politikgrößen wie Silvana Marte-Bastiani als die überzeugende Emanze Valentine und Josef Beck, imposant als Bankdirektor Bernhard,  mit einbezogen, die sich in seiner Person einen respektierten Wahlhelfer versprechen. Nur gut, dass ihm sein Kumpel Hans, hervorragend gespielt von Erich Ender, zur Seite steht, dessen Ideen sich allerdings nicht immer als die beste Lösung entpuppen.

 

Initiative „Stunde des Herzens“

„Seit mehreren Jahren unterstützen wir bedürftige Menschen der Aktion „Stunde des Herzens“. Heuer möchten wir eine ganz besondere Familie aus Dornbirn unterstützen“, berichtet Beck.

Die Geschwister Bayram und Alenya leiden an einer besonderen Stoffwechselerkrankung und benötigen dringendst neue Betten. „Wir möchten dieses Anliegen  sehr gerne mit dem Erlös unserer Theateraufführungen unterstützen“, so Josef Beck.

Die Zuseher der Premiere bedankten sich mit begeistertem Applaus bei den Schauspielern und genossen noch einige Gläschen Sekt, deren Genuss allesamt die beiden Kinder in Dornbirn unterstützt.

 

Weitere Aufführungstermine:

  • Samstag, 09. März, 20 Uhr
  • Sonntag, 10. März, 17 Uhr
  • Samstag , 16. März, 20 Uhr
  • Sonntag, 17. März, 17 Uhr
  • Freitag, 22. März, 20 Uhr
  • Samstag, 23. März, 20 Uhr
  • Sonntag,24. März, 17 Uhr

 

Kartenvorverkauf: 

Montag bis Freitag 18 – 20 Uhr
Telefon: +43-664-87153 11  

Hotline an Aufführungstagen: 16.00 Uhr – 19.00 Uhr

Eintrittspreis:  EUR 10,–
Kombipaket:  EUR 19,– *   (Eintrittskarte mit Essensgutschein)

* Das Kombipaket kann nur im Vorverkauf gebucht werden.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Frastanz
  • „Aber, aber Herr Pfarrer“
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen