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… und doch noch ein Happy End

Günther Lins, Ramona Konrad  und Lilli Rauch zeigen sich wieder in Spiellaune.
Günther Lins, Ramona Konrad und Lilli Rauch zeigen sich wieder in Spiellaune. ©Harald Hronek
Theater Dünserberg-Psychostress

Die Theatergruppe Dünserberg legt mit seinem Lustspiel wieder einmal richtig los.
(amp) Im Herbst hat der Dünserberg traditionell Theaterzeit. Seit Monaten wird geprobt und wenn die Premiere vor der Türe steht, spürt man überall im Dorf die Leidenschaft zur Bühne prickeln. Für “Psychostress und Leberwurst” – ein Lustspiel in dem eine vermeintlich psychisch Belastete (Ramona Konrad) auftaucht und plötzlich den Haushalt am Vilsbauer-Hof schaukelt, hat sich Regisseurin Annemarie Hartmann in diesem Jahr entschieden. Mit “Gundula Störrisch” kommen jedoch nicht nur die Leute am Vilsbauernhof in Zwiespalt, auch der “Dorftratsch” (Sigi Stark) und ihr Mann (Kilian Moll) haben mit dem unvermittelten Auftritt der ihnen suspekten Person ihre Probleme. Es entwickelt sich ein Tohuwabohu, in dem die Darsteller allesamt ihre Zweifel am Was? Wie? und Wo? so recht nach Herzenslust auf der Bühne ausspielen. Und weil es da eben auch nicht immer leicht ist, die Rollen altersspezifisch zu besetzen, trifft es ausgerechnet Mama Lilli Rauch (Tochter am Vilsbauernhof) mit Sohn Marcel als Geschwisterpaar auf die Bühne. Das wissen aber auch nur Insider. In absoluter Spiellaune zeigen sich einmal mehr Günther Lins als Vilsbauer und Kilian Moll als “eingeschränkter” Xaver. Reichlich jung für den Anstaltsarzt “Hirnbrand” ist Christian Sohm. Seine “Beruhigungsspritze” wirkt beim unbeholfenen Dorfpolizisten (Gerold Scherrer) blitzschnell und der Abtransport in die “Klapsmühle” sorgt für gänzliche Verwirrung am Hof. Sonja Lins hört als Oma nur das, was sie gerne will. Da kommt dann der 50-iger des Hofbauern gerade recht, um dem turbulenten Spiel zu einem Happy End zu verhelfen.

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