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„Zum Nachdenken anregen“

Egg - In Erinnerung an den 70. Jahrestag der „Volksabstimmung“ für die „Wiedervereinigung“ mit dem Deutschen Reich wurde im „Heimat EGG Museum“ die Ausstellung „NS-Euthanasie im Bregenzerwald“ eröffnet. Mit einer Veranstaltungsreihe aus Fachvorträgen, Filmen, Diskussionen und einer Ausstellung möchte man sich dem Thema NS-Vergangenheit annähern.

Die Ausstellung erinnert an die vielen schrecklichen Folgen, welche die NS-Diktatur für Vorarlberg und ganz Europa hatte. 15 Schautafeln sowie Gegenstände aus der damaligen Zeit erzählen von Opfern und Tätern. Auch in Vorarlberg wurden geschätzte 400 Menschen ermordet, davon 45 aus dem Bregenzerwald. Schüler der Hauptschulen Alberschwende, Au und Egg, der Sonderpädagogischen Schule Langenegg und des BORG Egg erarbeiten in den vergangenen Wochen die Schicksale dieser Opfer des NS-Regimes im Unterricht. Ihre Aufzeichnungen werden in einem offenen Opferbuch dokumentiert. „Wir wollen vor allem die jungen Leute auf diese Thematik aufmerksam machen“, sind sich Kulturschaffende wie Museumsleiter Andreas Hammerer und Kurt Bereuter vom Kulturforum Bregenzerwald einig. Die Veranstaltungsreihe entstand in Kooperation des „Heimat EGG Museum“ mit dem Institut für Zeitgeschichte der Leopold Franzens Universität Innsbruck, dem Kulturforum Bregenzerwald, dem Vorarlberger Landesarchiv und der Rheticus Gesellschaft – sowie Schulen des Bregenzerwaldes. Die Ausstellung ist noch bis 30. Juni geöffnet.

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