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„Wir wollen Energie sichtbar und spürbar machen“

Vor einem Jahr wurden in Langenegg die drei Energieportale „Alpha, Delta und Theta“ in der „energieeffizientischsten“ Gemeinde Österreichs realisiert. An den jeweiligen Eingängen betritt der Besucher die Energiestätten durch große Holzportale. Von da aus führen Wege zu verschiedenen Kraftquellen wie Wasser, Sonne, Licht und Wind, deren vielfältige Kräfte nach einer Idee von Projektleiterin Maria Anna Moosbrugger erschlossen wurden.

Tiefe Entspannung
So führt eines der „Alphaportale“ beispielsweise zu einer analemmatischen Sonnenuhr aus geschliffenen Achsteinen, einem Werk des heimischen Künstlers Hanno Metzler. Einige Meter weiter, bei einem kleinen Bach, können Energiespiele und Experimente mit Wasser und handgefertigten Wasserrädern beobachtet und ausgeführt werden. Angefertigt wurden die hölzernen Gebilde in liebevoller Präzisionsarbeit von Gebhard Nußbaumer aus Langenegg. Die „Deltaportale“ im Naturschutzgebiet Nord laden zum „in sich gehen“ ein. Drei Kraftplätze mit den Motiven „Ruhe“, „Sagenhaftes“ und „360 Grad“, sollen die tiefen Energiequellen des Ruhesuchenden ansprechen und Entspannung und Wohlbehagen vermitteln. „Ziel ist es hier, den Meditierenden in den so genannten „Deltazustand“ zu versetzen, d.h. die Gehirnschwingungen sollen von ca. 12 auf bis zu 1 Hz. reduziert werden“, betont Moosbrugger.
Kunstportal
Das „Thetaportal“ befindet sich beim alten Bahnhof in Langenegg und stellt den Eingang zum „Skulpturenweg Wälderbahn“ entlang der Ache dar. Dort erwartet den Besucher das Ergebnis des Kunstsymposiums „Neun Bäume“. „Hier beschäftigten sich seit August 2007 neun Künstler aus unterschiedlichen Richtungen der bildenden Kunst mit dem Material Holz“, erklärt Mitinitiatorin Petra Raid aus Langenegg. „Über eine Wiese als Atelier führte der Weg zur Auseinandersetzung zwischen Schaffendem und Material“, so Raid. Jeder Künstler erhielt einen Baum zur Bearbeitung, wobei die unterschiedlichen beruflichen und künstlerischen Herkünfte zu außergewöhnlichen und spannenden Herangehensweisen führten“. Mit der persönlichen Auseinandersetzung der verschiedenen Objekte sollen dem Beobachter die Tiefen des „Theta-Zustandes“ vermittelt werden. Mag. Ariel Lang: „Die Werke, die hier zur Schau gestellt werden, werden im Laufe der Jahre verwittern und den Lauf alles Irdischen nehmen. Sie sind nicht gemacht aus Stein, Stahl oder Beton. Unsterblichkeit ist nicht ihr Anliegen“, so der Kulturreferent.

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