Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

„Tagesvignette“ soll Großraum Bregenz entlasten

Landesstatthalter Egger (F) will mit der Einführung einer „Tagesvignette“ den Großraum Bregenz nachhaltig vom Verkehr entlasten. Verkehrsminister Gorbach (F) signalisierte seine Unterstützung für ein solches „Pilotprojekt“.

Gorbach nannte als möglichen Starttermin den 1. Dezember, „jedenfalls vor der Wintersaison“.

Die Tagesvignette zum Preis von zwei Euro soll vom Grenzübergang in Hörbranz bis zur Abfahrt Hohenems, also nur im Unteren Rheintal, gültig sein. “11.000 Kraftfahrzeuge, rund ein Drittel des Verkehrs, könnte durch eine Vignettenbefreiung bzw. die Einführung einer Tagesvignette auf die Rheintalautobahn A 14 zurückverlagert werden“, argumentierte der Vorarlberger Landesstatthalter.

Die hohe Belastung durch „Vignettenflüchtlinge“ sei durch die jüngste Untersuchung zur Verkehrssituation im Großraum Bregenz klar aufgezeigt worden. Es habe sich herausgestellt, dass viele ausländische Autofahrer nicht bereit seien, „für eine 15 Kilometer lange Verbindungsstrecke von Deutschland in die Schweiz sieben Euro zu bezahlen.“

Verkehrsminister Hubert Gorbach (F), Parteikollege und Vorgänger von Egger als Vorarlberger Verkehrsreferent, zeigte sich „sehr zuversichtlich, dass zumindest ein Pilot-Versuch gestartet wird“. Das Modell könne „Vorreiter sein für neuralgische Punkte in Österreich“, um den Pkw-Verkehr auf das hochrangige Straßennetz zurückzubringen, sagte Gorbach. Als damaligem Vorarlberger Landesstatthalter sei es ihm 2001 gelungen, für einen Feldversuch auf einem Teilabschnitt der A 14 eine Vignettenbefreiung zu erwirken. „Der Feldversuch wurde aber auf Grund der Uneinigkeit der ÖVP-Bürgermeister gar nicht gestartet“, bedauerte Gorbach. „Sonst wären wir heute schon einen Schritt weiter.“

Offen ist bei der Tagesvignette freilich noch die Finanzierung des dadurch zu erwartenden Mautentfalls. Diesbezüglich werde gerade eine Studie erstellt, so Egger. „Wenn die Daten über den Finanzentgang auf dem Tisch liegen, wird diskutiert“, wollte er sich bezüglich der Höhe des Fehlbetrags auf keine Spekulationen einlassen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • „Tagesvignette“ soll Großraum Bregenz entlasten
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.