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„Renationalisierung der Landwirtschaft ist nötig“

Wien, Schwarzach - Der freiheitliche Europa- und außenpolitische Sprecher Reinhard Bösch forderte am Mittwoch anläßlich der Reformbestrebungen in der EU-Landwirtschaftsförderung eine Renationalisierung der österreichischen Landwirtschaft.

Eine eigenständige, nationale Landwirtschaft ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Volkswirtschaft und am besten in der Lage, die Grundversorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln sicherzustellen. Es muß verhindert werden, daß durch eine einseitige europäische Agrarpolitik Überschüsse in anderen Ländern subventioniert werden und der heimische Bauer weiter unter Druck gerät. In Zeiten der fortschreitenden Globalisierung kann nur eine gestärkte heimische Landwirtschaft bestehen.

Bösch forderte in diesem Zusammenhang den verstärkten Einsatz von österreichischen Steuergeldern für österreichische Landwirte, sowie eine Absatzförderung für einheimische Produkte, um die Erhaltung der bäuerlichen Familienbetriebe zu sichern.

Die österreichische Politik müsse zudem ein angemessenes Preisniveau für die Erzeuger erhalten und so ein selbstbestimmtes Wirtschaften fördern, statt weiter in einer europäischen Planwirtschaft zu verharren.

Bösch forderte Landwirtschaftsminister Josef Pröll daher auf, in den entsprechenden europäischen Gremien endlich die Interessen der österreichischen Landwirte zu vertreten und eine echte Reform hin zu einer nationalen Landwirtschaft in Österreich anzustreben.

Quelle: FPÖ

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