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„Pretty Babys“ für Julia Roberts

Julia Roberts hat endlich ihre Babys: Die 37-jährige Hollywood-Schauspielerin brachte am Sonntag in einem Krankenhaus in Südkalifornien ein Zwillingspärchen zur Welt.

Mutter und Kindern gehe es gut. Bereits seit fünf Wochen hatte „Amerikas Darling“ mit dem strahlenden Lächeln wegen vorzeitiger Wehen im Krankenhaus liegen müssen. Jetzt kamen die Babys gut einen Monat zu früh. Errechnet war ein Geburtstermin Anfang Jänner.

Das Mädchen heißt nach Angaben der Sprecherin Hazel Patricia, der Bub Phinnaeus Walter. Hazel ist die englische Bezeichnung für Haselnuss. Der Name des Jungen leitet sich wahrscheinlich vom alttestamentlichen Phineas ab. Wie ihr Vater tragen die Kinder den Nachnamen Moder. Julia Roberts und der 35-jährige Kameramann Danny Moder sind seit Juli 2002 verheiratet. Wie groß und schwer die Babys bei der Geburt waren und ob sie per Kaiserschnitt zur Welt kamen, war zunächst nicht bekannt. Im Juni hatte ihre Sprecherin Engelman der Zeitschrift „People“ gesagt, die Anlage für Zwillingsgeburten liege offenbar in Roberts’ Familie.

Für die Schauspielerin ist mit der Geburt ein sehnlicher Wunsch in Erfüllung gegangen. „Ich kann’s kaum erwarten, Kinder zu kriegen und endlich ein Baby im Arm zu halten“, hatte sie noch im Jänner in einem Interview von „TV-Movie“ gesagt. Sie und ihr Ehemann Danny Moder würden ganz sicher eine Familie gründen.

Ihre privat eher wilden Zeiten dürften damit zumindest vorerst vorüber sein. Immer wieder war ihr nachgesagt worden, sich nicht dauerhaft binden zu können: Ihre Hochzeit mit dem Kollegen Kiefer Sutherland ließ sie 1991 wenige Stunden vor der Trauung platzen. Die 1993 geschlossene Ehe mit dem Rocksänger Lyle Lovett hielt nur 21 Monate. Ein Jahr vor der Hochzeit mit Moder trennte sie sich von Schauspieler Benjamin Bratt, mit dem gut drei Jahre liiert gewesen war. Außerdem wurden ihr Affären mit Jason Patric, Dylan McDermott, Matthew Perry und Liam Neeson nachgesagt.

Die Ehe mit Moder, den Roberts in Interviews schon mal als ihren Traummann bezeichnete, soll schon allein deshalb besser halten, weil sie ihn auch während der Dreharbeiten sehe: „Meine früheren Beziehungen sind daran gescheitert, dass man wegen der Filmarbeiten zu lange zu weit voneinander getrennt war.“ Nach einem Bericht der Zeitschrift „Bella“ vom April vergangenen Jahres würde Julia Roberts auch lieber mit dem Namen ihres Ehemannes angesprochen werden: „Ich brauche meine Unabhängigkeit nicht unter Beweis zu stellen. Mrs. Moder zu sein, ist für mich ein Statement.“ Der Hochzeitstag mit Moder, der 4. Juli 2002, ist sinnigerweise der amerikanische Unabhängigkeitstag.

Voraussetzungen für ein eher häusliches, familiäres Leben scheint auch Julia Roberts große Leidenschaft, das Stricken, zu bieten. „Das habe ich angefangen, als ich noch ein kleines Mädchen war. Inzwischen hat Stricken fast eine therapeutische Wirkung auf mich.“ Auch eine Haushälterin brauche sie nicht, obwohl sie kein Putzteufel sei, sagte Roberts, die zeitweise die höchstbezahlte Schauspielerin Hollywoods war. Weltbekannt wurde die Tochter eines Staubsaugervertreters aus dem Bundesstaat Georgia 1990 mit der Romantik-Komödie „Pretty Woman“. Für ihre Rolle in „Erin Brockovich“ erhielt sie 2001 den Oscar als beste Schauspielerin. Bereits mehrere Male wurde sie zudem mit dem Golden Globe und dem US-Publikumspreis People’s Choice Award ausgezeichnet.

Wie es mit ihrer Filmkarriere nach der Geburt der Kinder weitergeht, wollte die Oscarpreisträgerin Ende August noch offen lassen: „Ich habe keine Pläne“, sagte sie dem Magazin „Newsweek“. „Ich werde es einfach nehmen, wie es kommt. Das darf ich doch, oder?“

Das Publikum wird Julia Roberts aber schon bald in zwei neuen Filmen bewundern können: Im Dezember kommen „Closer“ mit Jude Law und „Ocean’s 12“ mit George Clooney und Brad Pitt in die Kinos.

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