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„Leben“ für Naturwärme

Das Herzstück für die Produktion von Ökostrom im Montafon.
Das Herzstück für die Produktion von Ökostrom im Montafon. ©Foto: mbs/Huber
Umweltfreundliches Biomasse-Heizkraftwerk liegt voll im Trend.

Großeinsatz beim interkommunalen Naturwärme-Heizkraftwerk in Gantschier. Rechtzeitig mit Beginn des Frühjahrs sind die Grobarbeiten am Gebäude wie geplant erledigt und der Einbau des Innenlebens hat begonnen. Dieser Tage beispielsweise wurde mit einem Telekran ein 42-Tonnen-Modul für die Erzeugung des Ökostroms in das Gebäude gehievt.

Umweltfreundlich

Die Bauarbeiten an dem zukunftsweisenden Gemeinschaftsprojekt „Naturwärme Montafon” der Gemeinden Schruns, Tschagguns, Bartholomäberg sowie der Montafonerbahn AG und des Forstfonds des Standes Montafon laufen auf Hochtouren. 2,5 Millionen Liter Heizöl können dank des 17-Millionen-Euro-Biomasse-Heizkraftwerks ab der Wintersaison 2010 jährlich gespart werden. Ebenso wird der CO2-Ausstoß um 8000 Tonnen pro Jahr verringert. Neben der Abgabe von Fernkälte werden bei der „naturwärme-montafon biomasse-heizkraftwerk Gmbh” – wie das Naturwärmekraftwerk offiziell heißt – rund drei Millionen Kilowattstunden 100-prozentigen Ökostrom (entspricht etwa dem Strombedarf von 600 Haushalten) produziert. In einem hochtechnischen Vorgang wird ein Teil der Wärme in einem sogenannten ORC-Modul (Organic Ranking Cycle) zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt. „Wir verwenden sozusagen ein Nebenprodukt für die Erzeugung des Stroms”, schildert Technikplaner Norbert Burtscher die Details. „Im Prinzip funktioniert das Ganze wie eine Dampfmaschine. Durch eine spezielle Arbeitsweise wird der Druck auf die Turbinen erzeugt und somit Strom gewonnen”, so Burtscher weiter. „Der Strom wird in das mbs-Netz eingespeist”, sagen mbs-Vorstandsdirektor Bertram Luger und mbs-Bereichsleiter Jürgen Kuster. Das 42 Tonnen schwere ORC-Modul sowie zahlreiche weitere technische Anlagen wurden dieser Tage mit einem großen Telekran in das neue Gebäude des Naturwärme-Heizkraftwerks manöv-riert. „Es ist alles bestens gelaufen”, freuen sich die verantwortlichen Arbeiter.

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