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„Klimawandel gefährlicher als Terror“

Der wissenschaftliche Chefberater der britischen Regierung, Sir David King, hat die Politik der USA im Bereich des Klimaschutzes scharf kritisiert.

„Klimaerwärmung ist ein weit ernsteres Problem für uns als Terrorismus“, sagte King dem amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Science“. US-Präsident George W. Bush schaffe es nicht, der Herausforderung des Klimawandels gerecht zu werden.

Erst kürzlich hatte der amerikanische Präsident gesagt, der Klimawandel sei noch nicht ausreichend erforscht. King, Professor für Chemie an der Universität Cambridge, sagte dagegen: „Wir wissen bereits genug über das Problem, um uns einig sein zu können, dass wir uns dringend dem Problem stellen müssen.“

Es sei ein großer Fehler der Bush-Regierung gewesen, das Kyoto-Klimaschutzprotokoll nicht zu unterzeichnen. Der Präsident vertraue zu sehr darauf, dass der freie Markt Anreize für die Wirtschaft zur CO2-Reduzierung schaffe oder die Industrie von sich aus höhere Umweltstandards einführe.

Auch wenn man eine Erderwärmung nicht mehr aufhalten könne, würden sofortige Gegenmaßnahmen doch die schlimmsten Auswirkungen noch reduzieren, sagte King. Man könne das Problem nur gemeinsam lösen: „Der Rest der Welt wartet darauf, dass die USA die Führungsrolle übernehmen. Der Klimawandel ist die größte Bedrohung, der sich die Welt gegenübersieht.“

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