„Glut und Asche“

©dj
Lustenau. Mit einer Premiere meldete sich die Bibliothek Lustenau am Mittwoch, dem 23. September, aus der Veranstaltungs-Sommerpause zurück.

Erstmals trafen hier drei künstlerische Genre an einem Abend aufeinander. Zu Beginn wurde die Ausstellung von Klaus Brunner, der auch das Titelbild von Maria Schneiders Lyrikband im ARTelier der Lebenshilfe Lustenau gestaltete, eröffnet. Der unter spastischen Lähmungen leidende Höchster hat erst vor einigen Monaten mit dem Malen begonnen, hat aber bereits eine Auszeichnung erhalten. Im Anschluss an die Ausstellungseröffnung las Maria Schneider aus ihrem im Sommer in der Edition Weinviertel erschienen Gedichtband „Glut und Asche“. Die Autorin thematisiert in ihrer Lyrik eine Vielzahl von Alltagsfragen. Das Leben als Frau, Liebe, Sexualität und die Beziehung zu Männern sowie das Alter und die Einsamkeit, aber auch Natur- und Umweltzerstörung beschäftigen die Lyrikerin. Die Texte sind zum Teil nachdenklich aber auch voller Ironie. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Gitarristin Petra Aichmann, die Werke von J. S. Bach und Joaquin Malats spielte. Die Ausstellung von Klaus Brunner ist bis 20. Oktober in der Bibliothek zu sehen.

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