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„Der grüne Rasen von Wimbledon ist mein Ziel“

Sie hat gerade eine lange, aber erfolgreiche Tour hinter sich. In Jordanien und Portugal gewann die junge Hohenemserin Christina Mathis drei Doppelturnier in Folge und ihren ersten ITF Titel. hohenems.vol.at traf Christina bei einem kurzen Heimaturlaub.

Du bist jetzt einige Wochen auf Tour gewesen – wie war das für Dich?
Es war das Erste mal, dass ich fünf Wochen am Stück unterwegs war. Zwei ochen Jordanien und anschließend drei Wochen Portugal. Ich konnte wieder viel Erfahrung von den einzelnen Spielen sammeln, die mir bei meinen nächsten Matches bestimmt helfen werden. Und mittlerweile, habe ich keine Probleme mehr mit nkshänderaufschlägen” :-) Ich habe in den drei urnieren in Porugal von insgesammt 14 Matches 11 Mal gegen eine inkshänderin gespielt.

Du hast dabei ja auch ein ITF Weltranglistenturnier gewonnen. Deine Eindrücke nach dem Erfolg?
Das Erste Mal ein ITF Turnier im Einzel zu gewinnen war super für mich. Nach dem Match habe ich gleich meine Eltern angerufen, die auch überglücklich waren. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich 100 SMS auf meinem Handy, alles Glückswünsche von Freunden und Verwandten, das hat mich sehr gefreut weil ich da erst merkte wie viele Leute hinter mir stehen und bei jedem Match die Daumen, und mein Vater seit kurzem sogar die Zehen, drücken :-) Ich hoffe natürlich, dass sich dieses Erlebniss bald und noch einige Male wiederholen wird.

Du bist jetzt nur kurz auf “Heimaturlaub”. Wie schaut Dein weiteres Programm aus?
Ich werde Anfang September nach Barcelona fliegen, um dort drei Wochen, mit Salvador Sosa, Kondition zu trainieren damit ich für die kommenden Turniere körperlich top fit bin. Danach werde ich ein bisschen in die WTA-Luft reinschnuppern. Ich würde gerne drei 10.000$ Turniere spielen. Wo die genau sind wird sich kurzfristig entscheiden.

Der “Kampf” im Tenniscircuit ist sehr hart. Wie siehst du die Chancen ganz nach oben zu kommen?
Ja, es wird von Jahr zu Jahr schwerer und die Spielerinen werden immer stärker und athletischer. Ich habe in meiner Geldtasche ein kleines Blatt auf dem steht, “Arbeite hart und habe Spaß bei allem was du machst, denn dann ist alles erreichbar” Mit dieser Einstellung habe ich es bis hier her geschafft und hoffentlich bald noch viel weiter.

Du hast ein sehr professionelles Umfeld um Dich herum. Wie wichtig ist ein solches Team im Rücken?
Ich habe mit sporteo ein hervorragendes Team hinter mir, alle unterstützen mich wo es nur geht. Dafür bin ich sehr Dankbar. Ich brauche mir über nichts Sorgen zu machen. Ich habe die perfekten Voraussetzung (vom Team) und das gibt mir Sicherheit und macht es mir leichter mich voll aufs Tennis zu konzentrieren.

Wenn Du auf Tour bist, wer begleitet Dich dort immer?
Im Sommer bin ich oft mit Martin Hoch von Bludenz, der zur Zeit in Amerika ist, unterwegs gewesen. Er hat mir immer gute Tipps gegeben und war immer da für mich. Ansonsten reise ich immer mit meinem Trainer Ajit Alexander um die Welt, bei ihm trainiere ich auch wenn ich zu Hause bin. Er weiß so gut wie “ALLES” übers Tennis und kann mir genau erklären was ich wann machen muss.

Zur Zeit finden ja die US Open statt – willst Du dort auch einmal hin und was sind Deine weiteren Ziele?
Eigentlich wollte ich dieses Jahr in der Jugend dort spielen, doch mit meinem Ranking hat es leider noch nicht ganz gereicht. Für die nächste Zeit hoffe ich auf einen guten Einstieg in die WTA, und ein gutes Ergebnis bei Australian Open in der Jugend im Jänner. Mein großes Ziel ist Top 10 bei WTA zu stehen und in Wimbledon auf dem grünen Rasen mit dem Pokal für den Turniersieg zu stehen.

Sollte es nicht klappen, was wir alle nicht denken und hoffen – hast Du eine Ausbildung oder was würdest Du dann machen?
Ich gehe ins Sportgymnasium in Dornbirn, wo ich die Matura neben dem Tennis versuche zu machen. Falls es wegen irgendeinem Grund nicht mit dem Tennis funktionieren sollte, würde ich mich für Kinder in Not oder Kinder mit Krankheiten interessieren und fortbilden.

Michael Mäser
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