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„Bridge hält den Geist jung“

Inge Walter- eine leidenschaftliche Bridgespielerin
Inge Walter- eine leidenschaftliche Bridgespielerin
Inge Walter ist begeisterte Bridgespielerin und Vizeobfrau des Vereins

Bridge ist ein Kartenspiel für vier Personen, bei dem jeweils zwei eine Partnerschaft bilden. Das Spiel erfordert hohe Konzentration und strategisches Denken. Seit 35 Jahren treffen sich rund zwei Duzend Mitglieder zum regelmäßigen Spielabend des Bridgeclub Bludenz/Schruns. Ab Freitag wird ein Anfängerkurs mit Anni Degasper angeboten.

 

„VN“-Heimat: Sie sind als Vizeobfrau im Bridgeclub Bludenz/Schruns aktiv?

Inge Walter: Ich bin seit November dabei. Meine Mutter hat mich dazu ermutigt. Sie hat mit 70 Jahren begonnen Bridge zu spielen, ist jetzt 88 Jahre alt und geistig total fit. Für mich ist das Besondere die Freude am Spiel und die Gesellschaft der Mitspieler. Es ist eine Auszeit vom Alltag und gleichzeitig eine Herausforderung an mein Denken.

 

„VN“-Heimat: Wie würden Sie die Faszination des Spiels beschreiben?

Inge Walter: Bridge ist ein sehr altes Kartenspiel, das Ende des 19. Jahrhunderts entstand. Es erfordert Taktik, Strategie und Konzentration, vor allem auch Gefühl. Eigentlich ist es ein Denksport, der weltweit von über 100 Millionen Leuten betrieben wird.

 

„VN“-Heimat: Klingt als könnte man nach Bridge süchtig werden?

Inge Walter: Ja. Das kann man so sagen. Es ist im Prinzip ein Wettkampf bei dem es darum geht soviel Punkte wie möglich zu machen. Unsere 82-jährige Präsidentin sagt immer „Bridge ist mein Leben“. Die Herausforderung macht den Suchtfaktor aus. Kein Spiel ist gleich wie das andere. Immer wieder muss man neue Strategien entwickeln.

 

„VN“-Heimat: Bridget hat auch viel mit Psychologie zu tun und weniger mit Kartenglück.

Inge Walter: Es gibt keine guten oder schlechten Karten. Bridge ist nicht nur ein Kartenspiel, es kann auf hohem Niveau auch als Leistungssport betrieben werden. Bridgespieler beobachten ihre Gegner, deren Handlungen und analysieren deren Spielsituationen. Das macht Bridge so anspruchsvoll und interessant.

„VN“-Heimat: Miss Marple spielte auch regelmäßig Bridge, ist aber schon eine ältere Dame…

Inge Walter: Das ist leider das Bild, welches bei uns vorherrscht. In anderen Ländern wie beispielsweise Frankreich, Italien oder Polen wird Bridge an den Schulen gelehrt. In Frankreich spielen 2,5 Millionen Menschen Bridge, davon 95 000 im Verband. Wir würden uns jedenfalls sehr über junge und vor allem auch männliche Mitglieder freuen.

„VN“-Heimat: Ab September bietet der Club einen Anfängerkurs an.

Inge Walter: Die Bridgeabende finden jeweils montags statt. Es werden auch Turniere gespielt werden. Der Bridgekurs für Anfänger wird von Anni Degasper im Laurentiuspark Bludenz geleitet. Wir beginnen morgen, Freitag, den 25. September um 16 Uhr für zehn Nachmittage. Einfache Bridgespiele können nach diesem Kurs bereits gespielt werden, aber eigentlich bleibt man immer ein lernender Bridgespieler.

 

Anfängerkurs – 10 Nachmittage

Jeweils freitags, ab dem 25. September von 16 – 18 Uhr

Ort: Laurentiuspark Bludenz

 

 Autorin: Muther Catherine

Bludenz

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