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„Bio-Nahwärme“ für Lauterach

Gesunde Wärme für Lauterach
Gesunde Wärme für Lauterach ©Symbolbild vmh
Lauterach investiert in ein Zukunftsprojekt mit erneuerbarer Energie.

Lauterach.  Mit der Verwirklichung des Projekts „Bio-Nahwärme Lauterach“ möchte die Marktgemeinde Lauterach ein Zeichen setzen und gemeinsam mit den visionären Lauteracher Unternehmerpersönlichkeiten eine wichtige Investition in die Energiezukunft der Kommune leisten. Nach dem einstimmigen Grundsatzbeschluss in der Gemeindevertretung wurde im Rathaus vor wenigen Tagen der Vertrag für die neue Gesellschaft feierlich unterzeichnet.

Neben der Marktgemeinde beteiligen sich mit den Firmen Schertler & Alge, Intemann, Flatz und der Raiffeisenbank am Bodensee, vier namhafte Lauteracher Unternehmen mit privatem Kapital an der neuen Gesellschaft „Bio-Nahwärme Lauterach“. „Dies ist aus meiner Sicht ein wichtiges Signal und Bekenntnis für den Wirtschaftsstandort Lauterach und ein großartiges Zeichen für das Umweltbewusstsein unserer Betriebe“, so Bürgermeister Elmar Rhomberg.

Geplant ist ein Wärmekraftwerk im Betriebsgebiet „Süd“ im Bereich der Industriestraße. Neben Holz-Hackschnitzel als Basisbrennstoff soll vor allem die große Abwärmemenge der Firma Flatz, Verpackungen-Styropor eingespeist und mitverwendet werden. „Diese Abwärme verpufft seit Jahren ungenutzt in die Luft“, betont….. Die Haupttrasse der neuen Wärmeleitung verläuft über das Betriebsgebiet „Süd“ zum Schützenweg, weiter in Richtung L-190 und in weiterer Folge entlang der Bundesstraße bis ins Ortszentrum. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen ca. 4,5 Millionen Euro. „Ich denke, wir setzen hier einen wichtigen Impuls für die Region in einer gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeit“, resümiert

Das Gemeinschaftsprojekt soll bereits im Herbst 2010 die Wärmeversorgung von 60 bis 65 Gebäuden, die derzeit noch mit fossilen Brennstoffen beheizt werden, übernehmen. Dazu zählen u.a. das neue Haus der Generationen und das Rathaus der Gemeinde Lauterach. „Eine Anschlussmöglichkeit hat jeder, der direkt am Netz liegt. Für Einzelfälle, die im Umkreis von 100m von der Trassenlinie liegen, können Sonderlösungen geprüft werden“, verspricht Rhomberg..

Nach der Fertigstellung sollen die öffentlichen Gebäude, , an das Bio Nahwärme Projekt angeschlossen werden. Auch für Privathäuser, welche im Nahbereich der Trasse liegen, sei eine  Anschlussmöglichkeit gegeben, so der Bürgermeister. Baubeginn ist im Frühjahr 2010.

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