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„Anti-Aggressionstraining muss schon im Kindergarten beginnen“

Bregenz - Als besorgniserregend bezeichnet der freiheitliche Sicherheitssprecher, LAbg Ernst Hagen, die steigenden Zahlen von Kinder- und Jugendkriminalität. Eine begleitende Einbindung der Eltern in Programme zur Konfliktbewältigung sei deshalb notwendig.

“Das Aggressionspotential nimmt zu und die Bereitschaft, Konflikte verbal auszutragen, ist im Schwinden begriffen. Leider werden Konflikte immer mehr ‘mit Fäusten’ bewältigt”, weist Hagen auch auf die steigende Gewaltbereitschaft hin.
Als Lösungsansätze fordert der freiheitliche Jugend- und Sicherheitssprecher ein Anti-Aggressions- und Konfliktlösungstraining, das bereits im Kindergarten beginnen soll. “In Finnland beginnt man bereits im Vorschulbereich, mit den Kindern im Bereich Gewaltprävention und Konfliktbewältigung zu arbeiten. Dieses Modell läuft seit einigen Jahren erfolgreich und hat letztendlich dazu geführt, dass sogar Erziehungsanstalten geschlossen werden konnten”, berichtet Hagen.

Neben einer entsprechenden Präventionsarbeit im Kindergarten müsse sich dieses Konfliktmanagement auch im schulischen Bereich fortsetzen. “Wenn wir diesen Bereich der Gewaltprävention auch im Unterricht verankern, so kann frühzeitig einer negativen, kriminellen und gewalttätigen Entwicklung der Jugendlichen entgegengewirkt werden. Dazu bedarf es allerdings nicht nur einer erweiterten Pädagogenausbildung, sondern einer begleitenden Einbindung der Eltern”, fordert der freiheitliche Sicherheitssprecher auch spezifische Programme zur Elternbildung.

Quelle: Freiheitlicher Landtagsklub Vorarlberg

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