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Vorderland forciert Kooperationen

Die Region Feldkirch-Vorderland möchte mehr kooperieren.
Die Region Feldkirch-Vorderland möchte mehr kooperieren. ©Monika Kathan
Start-Veranstaltung zum Thema „Modellregion Gemeindekooperationen“.


Rankweil/Vorderland. (VN-gms) „Wer nicht kooperiert, wird fusioniert“, lautet eine Befürchtung, die Regio-Vorderland-Obmann und Bürgermeister von Klaus, Werner Müller, bei der Startveranstaltung zur „Modellregion Gemeindekooperationen“ äußerte. Die Regio hatte die politischen Mandatare aus allen 13 Regio-Gemeinden geladen, und das Interesse war gut. Trotz Konkurrenz durch Weinfest, Fußball in Altach und Traumwetter fand sich eine schöne Runde ein – auch viele Bürgermeister ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen.

Mehr Kooperation

Regio-Manager Christoph Kirchengast definierte die Ziele des angedachten Prozesses: „Wie können die Gemeinden in der Region Vorderland-Feldkirch ihre Aufgaben künftig bestmöglich erledigen?“ Für den Geschäftsführer der Regio ist klar, dass das nicht ohne verstärkte Zusammenarbeit gehen wird. Gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Johannes Herburger gab Kirchengast Einblick in den „Ist-Stand“ – aktuell gibt es an die 70 Kooperationen im Vorderland, die auf unterschiedlichsten Ebenen ansetzen. Weiters wurde eine Umfeldanalyse vorgestellt und so gezeigt, wie auch die kleinste Maßnahme oft sogar von geopolitischen Umständen beeinflusst werden kann.
Neben dieser Analyse wurde auch wissenschaftlicher Input in die Diskussion eingebracht. So referierte Föderalismusexperte Peter Bußjäger über die unterschiedlichen Gemeindegrößen im europaweiten Vergleich und auch darüber, wann eine Kooperation und wann eine Fusion sinnvoller sein könnte.

Parallele Entwicklung

Vom Gemeindeverband referierte Oliver Christof. Auch hier will man sich in Zukunft verstärkt mit Kooperationen beschäftigen. Mit Reto Steiner hat man auch bereits Kontakt zu einem namhaften Experten, der ebenfalls referierte. „Die Kooperation ist die Königsdisziplin“, stellte Steiner fest, der aber glaubt, dass in Vorarlberg schon in 20 Jahren viele Gemeinden verschwinden werden. Das scheint aber nicht der Wunsch der anwesenden Gemeindevertreter zu sein. Es herrscht zwar die Angst, dass es immer schwerer wird Politiker zu finden, aber für Fusionen kann man sich nicht so recht begeistern. „Wir müssen Ziele definieren, Strategien entwickeln und darauf hinsteuern“, erklärte etwa der Bürgermeister von Weiler, Dietmar Summer. „Aber es darf keinen Zwang zur Kooperation geben.“

Weitere Planung

In den Gemeinden zieht nun bald die Sommerruhe ein. Aber ab Herbst soll das Projekt Gemeindekooperation Schwung aufnehmen. Mehrere Arbeitsgruppen sollen dann Themen festlegen, bestehende Kooperationen überprüfen und auch Kooperationsprinzipien fixieren. Bei der Generalversammlung der Region Vorderland-Feldkirch im November sollen auch schon Zwischenergebnisse vorliegen. Regio-Obmann Müller ist überzeugt: „Nur zusammen können wir etwas erreichen.“ Und öffnet die Arbeitsgruppen auch der interessierten Bevölkerung. „Jeder kann mitmachen.“

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