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30. Dezember 2011 10:04; Akt.: 30.12.2011 10:10

Zwischen Platz eins und fünf ist noch alles möglich

Lukas Frühstück (Bild) und Co. wollen heute kompromisslos zur Sache gehen und gegen Schwaz zwei Punkte holen. Lukas Frühstück (Bild) und Co. wollen heute kompromisslos zur Sache gehen und gegen Schwaz zwei Punkte holen. - © VOL.at/Steurer
von VN-Jochen Dünser - (VN) Bregenz hat in letzter HLA-Runde heute Schwaz zu Gast – Hard spielt in Leoben.

Nie zuvor präsentierte sich die Handball-Liga Austria so ausgeglichen wie in dieser Saison. Vor dem letzten Spieltag im Grunddurchgang sind die ersten fünf Teams lediglich durch zwei Punkte getrennt. Die „schlechtesten“ Karten für eine Rangverbesserung hat Serienmeister Bregenz. Die auf Platz fünf liegenden Bregenzer benötigen auf jeden Fall heute (19 Uhr) einen Heimsieg gegen Schwaz und müssen dann auf Schützenhilfe hoffen. Da man gegen Leader Krems in den direkten Duellen nur einen Punkt geholt hat, sind die Wachauer auf jeden Fall vor Bregenz. Zünglein an der Waage für eine Rangverbesserung des Teams von Martin Liptak ist die Partie zwischen Meister Margareten und Linz. Beide Klubs würde Bregenz bei Punktgleichstand aufgrund der besseren direkten Ergebnisse überholen. Bregenz-Coach Martin Liptak misst dieser Rechnerei nicht viel Bedeutung zu. Liptak: „Die anderen Ergebnisse können wir nicht beeinflussen, sehr wohl aber jenes von uns. Vorrangiges Ziel ist es, unsere Aufgabe gegen Schwaz zu erledigen, und ob es dann für eine Verbesserung in der Abschlusstabelle des Grunddurchgangs reicht, wird sich zeigen.“

Schlechtester Rang seit 1998

Für den 47-jährigen Slowaken, dessen Vertrag in Bregenz im Sommer nach drei Saisonen nicht mehr verlängert wird, ist die Partie gegen Schwaz bereits wegweisend für das Play-off. „Wir sind im Grunddurchgang ganz klar unter unseren Möglichkeiten geblieben. Jetzt ist jeder Einzelne gefordert. Wir müssen uns im Play-off ganz deutlich steigern, und die Vorbereitung dafür läuft bereits. Jeder Spieler kann sich mit einer tadellosen Leistung empfehlen. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, und es wird sich zeigen, wie wir mit der ungewohnten Ausgangslage zurechtkommen“, erklärt Liptak. Fakt ist, dass Bregenz erstmals seit der Saison 1998/99 nicht in den Top Drei nach dem Grunddurchgang aufscheinen könnte und somit mit maximal einem oder zwei Bonuspunkten die am 11. Februar beginnende Titeljagd in Angriff nehmen würde. Ein Zeichen für die Zukunft gesetzt hat unterdessen Julian Rauch. Der 23-jährige Flügelspieler hat vor zwei Tagen seinen 2013 endenden Vertrag vorzeitig bis Sommer 2015 verlängert. „Ich wollte in dieser schwierigen Phase einfach ein positives Signal setzen. Wir können es besser, und ich bin überzeugt, dass im Play-off eine ganz andere Bregenzer Mannschaft zu sehen sein wird als in diesem Herbst“, erklärte Rauch kämpferisch. Eine theoretische Chancen auf Platz eins hat noch der Alpla HC Hard. Dafür müssten die „Roten Teufel“ vom Bodensee zwei Punkte in Leoben holen, Krems sein Heimspiel gegen West Wien verlieren und Margareten gegen Linz remisieren. In diesem Fall hätten Hard, Margareten und Linz je 23 Punkte, und die Harder hätten in der internen Tabelle der punktgleichen Mannschaften die Nase vorne. Doch die Reise in die Steiermark wird sicher keine Spazierfahrt für die Mannen von Coach Markus Burger. Leoben hat bislang zu Hause gegen Krems, Bärnbach, Schwaz bzw. West Wien gewonnen und musste sich gegen Bregenz (29:319), Margareten (33:35), Linz (22:25) und Tirol (29:30) nur knapp geschlagen geben. Im Gegensatz dazu war der 31:26-Erfolg im Derby in Bregenz der bislang einzige doppelte Punktgewinn der Harder in der Ferne. Neoteamspieler Dominik Schmid: „Wir müssen alles geben und beide Punkte holen. Und wer weiß, vielleicht gelingt uns damit ja noch der Sprung an die Spitze.“
Lukas Frühstück (Bild) und Co. wollen heute kompromisslos zur Sache gehen und gegen Schwaz zwei Punkte holen.


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