© VOL Live/Anneliese Penzendorfer Hermann Bachmann, der Vorarlberger Referent der Lawinenhundestaffel, reagiert verwundert über die Kritik Schmids. Es gäbe sehr wohl genaue Auflagen in der Ausbildung. Neben einer intensiven dreijährigen Ausbildung müssten sowohl Lawinenhundeausbildner als auch Hundeführer jährlich vor Saisonbeginn im November eine Prüfung ablegen. „Das Training ist bundesweit einheitlich“, sagt Bachmann.
Unerwartete Kritik
Bachmann selbst habe nur aus den Medien von den Vorwürfen erfahren. Er ortet darin jedoch ein Missverständnis und lädt Schmid ein, sich bei einer großangelegten Übung vom „hohen Niveau“ der Vorarlberger Bergretter und ihrer Lawinenhunde zu überzeugen.
Die Vorwürfe sind für Bachmann insgesamt unverständlich. Er findet es gerade den Hundeführern gegenüber schade: „Jeder ist ehrenamtlich tätig und setzt sich immer wieder einem hohen Risiko aus, um Menschen zu retten.“ In Vorarlberg gibt es derzeit sechs Lawinenhundeausbildner und 30 Lawinenhundeführer.
Landesveterinär Schmid kritisiert die Bergrettung