Zumtobel-Licht bei Expo

Von Ernest Enzelsberger
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Zumtobel-Licht bei Expo © EPA
Auf der am 1. Mai in Shanghai eröffneten Expo 2010 kommen auch Licht Know-how und Produkte aus Vorarlberg zum Einsatz.

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Marken des Dornbirner Lichtkonzerns Zumtobel finden sich gleich in drei Pavillons: dem österreichischen, dem französischen und dem Pavillon des Gastgeberlandes China. Wie Zumtobel-Pressesprecherin Astrid Kühn gegenüber den VN ausführt, unterstützt Zumtobel Lighting im österreichischen Pavillon die Installation „Displacer“ von Friedrich Biedermann. Diese Installation war im Herbst 2009 im Rahmen einer Ausstellung des Tiroler Künstlers, der in Wien lebt und arbeitet, im Zumtobel Lichtforum auch in Dornbirn zu sehen. Zumtobel versorgt die Installation mit den benötigten Licht-Generatoren und Optiken und nahm eine technisch beratende Funktion bei der Realisierung ein. Auch Zumtobel „Cardan Downlights“ werden zur Beleuchtung des österreichischen Pavillons verwendet. Neben dem österreichischen Pavillon hat Zumtobel auch den Pavillon der französischen Region Rhone-Alpes mit verschiedensten Leuchten ausgestattet.

Thorn und Tridonic

Die Zumtobel-Marken Thorn und Tridonic beleuchten den chinesischen Pavillon auf der Expo. Der China Pavillon, auch „Die Krone des Orients“ genannt, ist das Hauptgebäude und das Symbol der Expo in Shanghai. Um das typische „China Rot“ zum Leuchten zu bringen, wurde eine optimal aufeinander abgestimmte Auswahl an Tridonic-Vorschaltgeräten, Zündgeräten und Kondensatoren verwendet. Auch die englische Marke Thorn ist mit rund 2000 Leuchten, bestückt mit Vorschaltgeräten von Tridonic, im chinesischen Pavillon vertreten. Thorn-Shanghai und Tridonic arbeiteten Hand in Hand, um das Prestigeprojekt zu realisieren. Die Höhe der Auftragssumme für das Engagement auf der Expo 2010 wird von Zumtobel nicht bekannt gegeben. Der Österreich-Pavillon auf der Shanghaier Expo stößt bisher auf reges Interesse. Er befindet sich im „Europa-Viertel“ bei der Lupu Brücke. Der vom Architekturbüro Span und Zeytinoglu entworfene, 2000 m2 große Pavillon enthält vor allem interaktive Multimediatechnik. Mit Projektoren werden Wände, Fußböden und Decken bespielt. Sensoren sorgen dafür, dass die Besucher die Bilder, an denen sie vorbeiziehen, beeinflussen können. Neben einer „Bergzone“ bietet der Österreich-Pavillon den Wald, das Wasser und die Stadt als weitere „Erlebniszonen“. Der österreichische Auftritt auf der Expo 2010 hat mit 16 Mill. Euro das Vierfache des Auftritts im spanischen Saragossa und mehr als das doppelte der Präsenz im japanischen Aichi gekostet.

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