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Zeitung: Castro warb während Kubakrise SS-Ausbildner an

"Welt": Kubanischer Staatschef soll deutsche Nazi-Soldaten mit Geld geködert haben. ©AP
Nach Informationen des deutschen Geheimdienstes BND hat der damalige Staatschef des sozialistischen Kuba am Höhepunkt der Konfrontation mit den USA um die Stationierung von sowjetischen Atomraketen auf der Insel in Deutschland SS-Veteranen als Ausbildner angeworben.

Das berichtete die deutsche Zeitung “Die Welt” unter Berufung auf Dokumente des Bundesnachrichtendienstes. Gesucht wurden von den Kubanern frühere Offiziere der deutschen Fallschirmjäger und Pioniertruppen. Das geht aus einem Dokument vom 26. Oktober 1962 hervor, als die Welt gebannt einen Atomkrieg fürchtete.

Guter Sold für Nazi-Elitetruppen

Den Söldnern wurde in Kuba reicher Lohn geboten: Rund 1.000 deutsche Mark in kubanischer und weitere tausend in einer beliebigen westlichen Währung wurde geboten. Vier ehemalige Nazi-Elitetruppen sollen auf das Angebot eingegangen sein, allerdings sollen nur zwei die Insel tatsächlich erreicht haben.

(APA)

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