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Zeitloser Charme

Vom Symbol der Macht, zum Ausdruck von Persönlichkeit,  Individualität und Liebe – Gold hat die Jahrtausende hindurch eine markante Entwicklung durchlebt. Eine Bestandsaufnahme.
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Zeitloser Charme

Gold fasziniert seit Jahrtausenden und gilt als eines der ersten Metalle, welches je von Menschenhand bearbeitet wurde. Bereits 4.500 vor Christus schmiedeten die Menschen aus dem edlen Material Goldschmuck und rituelle Gegenstände. Zahlreiche Kulturen wie die Ägypter oder Inkas pflegten den Mythos des Goldes. Die Pharaonen hielten sich für Nachkommen des Himmelsgottes Horus. Sie überhäuften sich und die Personen in ihrer Umgebung mit Gold. Ausschlaggebend war nicht der Wert des Edelmetalls, sondern seine Schönheit und Symbolik machten es zum unverkennbaren Merkmal der Könige und Götter. So waren alle Schmuck- und Opfergegenstände der Könige und Priester aus Gold. Es war das Symbol für Macht, Prestige und Unsterblichkeit.

Geschenk der Götter.
Die Inkas sahen im Gold die Tränen der Sonne. Sie dachten, dass die Sonne weint und dabei das Gold auf die Erde fällt. Eisen kannte man nicht und so verfügten die Inkas über ein beeindruckendes Wissen über die Verarbeitung des Edelmetalls: Sie konnten legieren, den Schmelzpunkt des Goldes bestimmen, gießen und löten. Die Inkaschätze zeugen von der hochentwickelten Goldschmiedekunst dieses Volkes. Gold hatte keinen materiellen Wert, sondern wurde als heilig angesehen, dem Adel vorbehalten – ein Geschenk der Götter und Ebenbild der Sonne.

Demokratisierung des Goldes.
Damals hatte Gold weniger die Funktion, eine Person zu schmücken, sondern sich vom normalen Volk abzugrenzen und seinen Status sowie sein Ansehen zu unterstreichen. Dieser direkte Zusammenhang von Gold und Macht, wie er damals vorherrschte, existiert heute nicht mehr. Jeder kann es tragen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten jedoch wohl dosiert, denn zu viel „Goldbehang“ wird in westlichen Breitengraden ebenfalls kritisch beäugt – außer man arbeitet im Rappbereich.

Eine Geschmacksfrage.
Verändert hat sich in unseren Kulturkreisen innerhalb der letzten Jahrzehnte zudem, dass nicht mehr automatisch zu Gelbgold gegriffen wird. Weißgold, Rotgold oder Gelbgold – heute entscheidet der individuelle Geschmack über die Wahl des Materials, wobei Goldschmied Matthias Praeg  eine Tendenz „zurück zur natürlichen kräftig gelben Farbe“ festellen kann. Filigran gearbeitete Kreationen finden sich genauso wie glamouröse Statement-Pieces.

Während früher der Mann für seine Angebetete den Schmuck kaufte, suchen sich die Damen heute selbst aus, was ihnen gefällt. Man könnte auch sagen, Gold hat sich emanzipiert.

Große Anziehungskraft.
Die Faszination des Goldes sieht der Bregenzer Juwelier unter anderem in seiner Zeitlosigkeit und Wertigkeit: „Ein Schmuckstück aus Gold überdauert Modeströmungen. Hinzu kommen die Kostbarkeit und Seltenheit des Materials sowie sein schweres Gewicht, die besondere Farbe und Aura.“

Funkeln wie gedruckt.
Verändert haben sich dagegen die Techniken zur Schmuckherstellung: Mithilfe von CAD-Technik und 3D-Druckern ist heute fast jede Idee umsetzbar. Dennoch erlaubt es die hochwertige Ausbildung auch mittels alter Techniken traditionelles Handwerk mit modernstem Schmuckdesign zu verbinden. „Auch die Zukunft unseres schönen Handwerks ist gesichert, denn Schmuck wurde gefertigt und getragen seit Beginn der Menschheit, und solange es diese gibt, wird das Verlangen und die Lust, Schmuck zu besitzen und zu tragen, bestehen bleiben“, betont der Berufsgruppensprecher der Vorarlberger Gold- und Silberschmiede, der dieses Jahr mit seiner Zunft das Jubiläum, 650 Jahre Goldschmiede in Österreich, feiern kann.

Kostbares Edelmetall: Je höher der Goldanteil eines Schmuckstücks ist, umso geringer ist auf lange Sicht die Abnutzung des Goldes, was die Lebensdauer der Preziose deutlich erhöht.

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