Zahl der Todesopfer nach Waldbränden in Tennessee gestiegen

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Rund 14.500 Menschen wurden evakuiert
Rund 14.500 Menschen wurden evakuiert - © APA (GETTY)
Nach den verheerenden Waldbränden im US-Bundesstaat Tennessee ist die Zahl der Toten auf 13 gestiegen. Zwölf Menschen seien direkt durch die Katastrophe getötet worden, ein weiterer Mensch sei auf der Flucht vor den Flammen durch einen Herzinfarkt gestorben, teilte am Freitag der Bürgermeister von Sevier County mit.

Der Bezirk umfasst die Kleinstadt Gatlinburg, die von den Bränden erreicht worden war. Nach den Angaben von Bürgermeister Larry Waters wurden rund tausend Häuser beschädigt. Tausende Menschen wurden US-Medienberichten zufolge vor den Feuern in der beliebten Urlaubsregion in Sicherheit gebracht.

Gatlinburg ist ein Ausgangspunkt für Touren in den meistbesuchten Nationalpark in den USA. Im Great-Smoky-Mountains-Nationalpark wurden alle Parkanlagen und viele Wanderwege geschlossen. Die durch starken Wind angeheizten Brände bedrohten auch den Freizeitpark Dollywood, der von Country-Star Dolly Parton gegründet wurde. Der Park wurde vorübergehend geschlossen.

Die Brände waren vor einer Woche ausgebrochen. Rund 70 Quadratkilometer Land stehen in Flammen. Nach Angaben lokaler Behörden wurden mehr als 14.500 Einwohner und Besucher in Sicherheit gebracht. Wie der Sender NBC News berichtete, wurden allein in Sevier County mehr als 700 Gebäude zerstört. Die Feuerwehr erklärte, die Brände seien von Menschen verursacht worden.

(APA/dpa)

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