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Zahl der Arbeitslosen ist in Wien angestiegen

Die Arbeitslosigkeit in Österreich ist im Mai um 5,1 Prozent gestiegen. Auch Wien ist die Zahl der als arbeitslos vorgemerkten oder in Schulung befindlichen Personen angestiegen. 

Zwar ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen so gering wie seit 25 Jahren nicht, dennoch ist die Simme der beim Arbeitsmarktservice Wien als arbeitslos vorgemerkten oder in Schulung befindlichen Personen im Mai 2012 im Jahresvergleich um 8,4 Prozent angestiegen. Die Lage am Arbeitsmarkt bleibt in ganz Österreich sehr angespannt.

Angespannte Situation am Arbeitsmarkt in Wien

In ganz Österreich ist laut AMS die Zahl der Arbeitslosen um 5,1 Prozent gestiegen. In Wien ist die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung um 24,8 Prozent auf 27.530 Personen angewachsen, jene der Arbeitslosen (nicht in Schulung) um 3,6 Prozent auf 76.456. Dabei soll es sich jedoch vor allem in der Hauptstadt um kurze Phasen der Arbeitslosigkeit handeln.

“Das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit haben wir in Wien durch unsere Qualifizierungsoffensive und passgenaue Vermittlung sehr gut in den Griff bekommen” sagt AMS Wien-Chefin Claudia Finster. Wer bereit sei, sich auf Neues einzustellen und dazuzulernen, finde in der Regel rasch wieder Beschäftigung.

Langzeitarbeitslos: Zahl in Wien gering

Die Arbeitslosenquote lag nach österreichischer Berechnungsmethode im Mai bei 6,2 Prozent. Österreich hat damit weiterhin die mit Abstand niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU. Die Zahl der aktiv Beschäftigten hat sich per Ende Mai um 55.000 Personen auf 3,372 Millionen erhöht. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sind laut Sozialministerium um 3.893 ( -10,8 Prozent) auf 32.304 zurückgegangen. In Wien ist vor allem die Zahl der Langzeitarbeitslosen gering.

Wien hat mit einer Langzeitarbeitslosenquote von 0,37 Prozent den österreichweit niedrigsten Wert. Seit Beginn der elektronischen statistischen Erfassung im Jahr 1987 gab es in Wien niemals weniger Langzeitarbeitslose (282 Betroffene) als heute – Ende der 90er Jahre waren es noch mehr als 21.000 gewesen. Und auch die Dauer der Arbeitslosigkeit (“Vormerkdauer”) ist mit 84 Tagen in den vergangenen 25 Jahren erst einmal niedriger gelegen.

Die Zahl der unter-20-jährigen Arbeitslosen hat sich im Jahresvergleich um neun Prozent verringert.  Nach Wirtschaftszweigen betrachtet ist in Wien die Arbeitslosigkeit im Produktionsbereich um 3,9 Prozent gefallen, bei den Informations- und Kommunikationsberufen um 2,6 Prozent. Gestiegen ist die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe (+5,9 Prozent), im Handel (+2,1 Prozent) und im Tourismus (+3,3 Prozent).

(Red./APA)

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