Akt.:

Yahoo begrüßt neue Chefin mit Millionen

Zum Grundgehalt von 1 Million Dollar addieren sich ein möglicher Bonus und ein fettes Aktienpaket. Zum Grundgehalt von 1 Million Dollar addieren sich ein möglicher Bonus und ein fettes Aktienpaket. - © EPA
Der US-Internet-Konzern Yahoo steckt in einer Dauerkrise und streicht 2.000 Stellen, doch der neuen Chefin Marissa Mayer winkt eine üppige Vergütung: Bis zu 120 Mio. Dollar kann sie in den kommenden fünf Jahren einstreichen.

 (3 Kommentare)

Korrektur melden

Allerdings konnte sich schon lange kein Yahoo-Chef so lange im Sattel halten. Zu einem Millionengehalt gesellt sich die Aussicht auf Aktien im Wert von mehreren Dutzend Mio. Dollar. Das Grundgehalt der bisherigen Google-Managerin wurde auf 1 Million Dollar im Jahr festgesetzt, doppelt so viel kann sie noch zusätzlich als Bonus verdienen, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Konzernunterlagen hervorgeht.

Millionen warten auf Mayer

Allein der Wert der jetzt fest zugesagten Beteiligungspakete addiert sich auf 56 Mio. Dollar, von denen ein Teil allerdings erst über die nächsten fünf Jahre fällig wird. Zudem kann sich Mayer Hoffnung auf eine jährliche Aktienprämie im Wert von mindestens 12 Mio. Dollar machen.

Auf Mayer, die im Oktober ihr erstes Kind erwartet, kommt viel Arbeit zu. Yahoo kämpft schon seit Jahren ohne durchschlagenden Erfolg gegen den stetigen Rückgang der Werbeerlöse. Im vergangenen Quartal stagnierte der Gesamtumsatz bei 1,2 Mrd. Dollar. Der Gewinn fiel um 4 Prozent auf 227 Mio. Dollar. Das lag an hohen Aufwendungen für den Umbau der Firma, den noch Mayers geschasster Vorgänger Scott Thompson angestoßen hatte. Rund 2.000 von vormals 14.000 Arbeitsplätzen fallen weg.

In ihrer ersten Rund-Mail an die Yahoo-Beschäftigten, die vom Blog “All Things D” veröffentlicht wurde, rief sie die Mitarbeiter auf, in der Übergangsphase nicht stehenzubleiben. Obwohl sie schon einige Ideen habe, brauche sie noch etwas Zeit und Informationen, um eine konkrete Strategie für Yahoo zu entwickeln.

Chef-Job bei Yahoo gilt als schwierig

Der Chef-Job bei Yahoo gilt als einer der schwierigsten in der Internet-Branche und ist zugleich ein Schleudersitz: Carol Bartz wurde nach zwei Jahren wegen Erfolglosigkeit gefeuert, Mayers Vorgänger Scott Thompson stolperte nach einigen Monaten über einen gefälschten Lebenslauf. Fünf Jahre an der Yahoo-Spitze überstanden nur die ersten beiden Chefs: Tim Koogle von 1995 an und Terry Semel ab 2001.

Mayer stand noch nie an der Spitze eines Unternehmens: Bei Google prägte sie zunächst lange das Suchmaschinengeschäft und war zuletzt nur noch für Kartendienste und lokale Angebote zuständig. Finanziell hatte sie schon bei Google mit einem Beteiligungspaket als Angestellte Nummer 20 ausgesorgt. Jetzt bekommt sie bei Yahoo Aktien im Wert von 14 Mio. Dollar als Ausgleich für Einkommen, das sie bei Google zurücklässt. Eine einmalige Aktienzahlung im Wert von 30 Mio. Dollar ist auf fünf Jahre gestreckt. Zudem gibt es das erste jährliche Aktienpaket im Wert von 12 Mio. Dollar.

(APA)

Werbung


Kommentare 3

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
Die besten iPhone-Apps für Skater
Skateboard-Pro Chris Chann präsentiert in einem You-Tube-Video die besten iPhone-Apps für Skateboarder. Ob coole [...] mehr »
Horror hinter jeder Ecke oder Aliens und Einsamkeit
Der Ländle Gamer testet den neuen Survival-Horror „Alien: Isolation“. mehr »
Save Kimi: Kampagne schlägt Wellen auf Facebook und Instagram
Die Anti-Pelz-Kampagne von Vier Pfoten schlägt große Wellen, vor allem auf Facebook und Instagram: Fuchswelpe Kimi, [...] mehr »
Apple stellt neue iPad-Generation und iMac mit Super-Display vor
Apple lieferte bei seiner Präsentation am Donnerstag genau das, was erwartet wurde: Neue iPads, ein neuer iMac mit [...] mehr »
Google frischt Android-System und Nexus-Geräte auf
Nach dem iPhone 6 und vor dem nächsten iPad erneuert Google seine Nexus-Gerätereihe. Das neue Flaggschiff-Smartphone [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!