10. September 2012 18:25; Akt.: 10.09.2012 18:58

Wulff wehrt sich vehement gegen Rotlicht-Vorwürfe

Neues Buch bereits auf dem Markt Neues Buch bereits auf dem Markt
Die frühere “First Lady” Bettina Wulff hat in ihrem Buch alle Gerüchte über eine Vergangenheit im Rotlichtmilieu entschieden zurückgewiesen. “Ich habe nie als Escort-Lady gearbeitet, das ist einfach absoluter Quatsch”, schreibt sie.

 (7 Kommentare)

alt Korrekturen melden

Das ursprünglich erst für November angekündigte Buch “Jenseits des Protokolls” war am Montag bereits in vielen Buchhandlungen erhältlich. Bettina Wulff schreibt ausführlich über die seit Jahren vor allem im Internet verbreiteten Gerüchte. In dem gut 200 Seiten starken Buch heißt es: “Obwohl ich mich sonst bestimmt für eine starke Frau halte, die so schnell nichts aus der Bahn wirft, habe ich darüber in den Jahren so viel geheult – ich fragte mich: Warum? Warum machen die das mit mir?” Schon am Wochenende war bekanntgeworden, dass die frühere Präsidentengattin auch gerichtlich gegen Verleumdungen vorgeht.

Wulff räumt Fehler ein

Die Autorin berichtet auch über die Wochen vor dem Rücktritt ihres Mannes Christian Wulff vom Amt des Bundespräsidenten: “Jeden Tag die Zeitung aufzuschlagen, das Radio oder den Fernseher anzuschalten und dort irgendetwas Negatives über sich zu hören, das zehrte mächtig an den Nerven.” Wulffs Anruf auf der Mailbox von “Bild”-Chefredakteur Kai Diekmann, mit dem er Veröffentlichungen über seinen Hauskredit verhindert wollte, sei ein “riesengroßer Fehler” gewesen.

“Schrecklich für die Familie”

Am Montag kehrte Wulff von den Paralympics in London nach Hannover zurück. Dort war sie für einen Prothesen-Hersteller als PR-Mitarbeiterin im Einsatz. Auf dem Flughafen wollte sie sich nicht äußern. Ihr Mann Christian Wulff betonte: “Was wir erlebt haben, das ist schrecklich. Das wünscht man keiner Frau. Das ist schrecklich für eine Familie.” Wulff holte sein Frau zusammen mit dem gemeinsamen Sohn Linus vom Flughafen ab.

Alles nur eine PR-Kampagne

Unterdessen kritisierte der Deutschen Journalisten-Verband, dass Bettina Wulff die juristischen Schritte gegen die Rotlicht-Gerüchte kurz vor Erscheinen ihres Buches eingeleitet habe. “Der zeitgleiche Verkaufsstart ihres Buches nährt den Verdacht einer PR-Kampagne mit dem Ziel, Aufmerksamkeit zu erregen”, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Michael Konken am Montag.



Kommentare 7

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

Neuen Kommentar schreiben

 
1000
/1000 Zeichen übrig
 

HTML-Version von diesem Artikel

Mehr auf vol.at
Mindestens elf Polizisten im Irak getötet
Im Irak sind mindestens elf Polizisten bei einer Reihe von Anschlägen getötet worden. Die Angriffe hätten sich am [...] mehr »
Historischer Besuch von Burmas Präsident in USA
US-Präsident Obama empfängt Burmas Staatschef Thein Sein am Montag zu einem historischen Besuch im Weißen Haus. Mit [...] mehr »
Ein Toter bei Salafisten-Protesten in Tunesien
In Tunesien ist am Sonntag bei Straßenschlachten zwischen der Polizei und pro-islamistischen Demonstranten ein Mann ums [...] mehr »
Syrien bringt Raketen gegen Tel Aviv in Position
Syrien hat einem Zeitungsbericht zufolge seine modernsten Raketen gegen Israel in Stellung gebracht. Die syrische Armee [...] mehr »
Geiselkrise in Ägypten spitzt sich zu
Die ägyptische Armee will die Entführung von sieben Angehörigen der Sicherheitskräfte auf der Sinai-Halbinsel mit [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Werbung
Werbung
Werbung
Werbung