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WM als Zuschauer - Immer wieder erwischt es Große

Die Niederländer gewöhnen sich langsam daran
Die Niederländer gewöhnen sich langsam daran ©APA (AFP)
Dass eine große Fußball-Nation bei einer WM-Endrunde nur in der Zuschauerrolle ist - wie nun Italien und die Niederlande - ist eher die Regel als eine Ausnahme. In den vergangenen 50 Jahren blieben immer wieder "Big Player" in den Qualifikationsmühlen hängen.

Das Scheitern im WM-Play-off gegen Schweden, das sich in der Gruppe schon gegen die Niederlande durchgesetzt hatte, versetzte Italien in eine Schockstarre. “Das ist die Apokalypse”, kommentierte die “Gazzetta dello Sport”.

“Apokalyptisches” erlebten in den vergangenen Jahrzehnten große Fußball-Nationen immer wieder. 1970 in Mexiko waren Argentinien, Frankreich, die Niederlande und Spanien in der Zuschauerrolle. Auch vier Jahre später schafften es die Franzosen und Spanier nicht, sich für die WM-Endrunde in Deutschland zu qualifizieren. Noch überraschender war damals das Scheitern Englands in der WM-Qualifikation, waren die “Three Lions” doch nur acht Jahre zuvor zum bisher einzigen Mal Weltmeister geworden. Englands Abwesenheit an einer WM-Endrunde wiederholte sich in der Folge noch zwei weitere Male – 1978 und 1994.

Die Niederlande stand sowohl 1974 (1:2 gegen Deutschland) als auch 1978 (mit Trainer Ernst Happel 1:3 n.V. gegen Argentinien) im Finale, die beiden nachfolgenden Weltmeisterschaften gingen jedoch ohne die “Elftal” über die Bühne – ausgerechnet Nachbar Belgien erwies sich beide Male in der Qualifikation als Stolperstein. Auf dem Weg zur Endrunde 2002 in Südkorea und Japan scheiterten die Niederländer neuerlich – trotz ihrer damaligen Stars Ruud van Nistelrooy, Edwin van der Sar, Patrick Kluivert und Edgar Davids.

Vor dem Weltmeistertitel 1998 im eigenen Land war Frankreich ebenfalls zweimal hintereinander zum Zuschauen verdammt, als um den WM-Pokal gespielt wurde. 1990 fehlten “Les Bleus” ebenso wie vier Jahre später, als in der WM-Qualifikation das entscheidende Heimspiel gegen Bulgarien mit 1:2 verloren ging. Die große Baisse hatte Frankreich indes nach der EM 1960 im eigenen Land. Bis zur WM 1978 konnte sich die “Grande Nation” nur für ein großes Turnier (WM 1966) qualifizieren.

Als einzige Nation bisher immer an einer WM-Endrunde dabei gewesen ist Brasilien – mit fünf Titeln auch der Rekordweltmeister. Für das Turnier im kommenden Sommer hat sich die “Selecao” als erstes Team nach Gastgeber Russland qualifiziert. Eine Serie, die ihresgleichen sucht, weist auch Deutschland auf. Der Weltmeister von 2014 kam seit seinem ersten Titel 1954 in der Schweiz stets unter die letzten acht.

(APA/sda)

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